Eschweiler - 133 Radsportler nehmen an der Radtouristikfahrt teil

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133 Radsportler nehmen an der Radtouristikfahrt teil

Von: kaba
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Nach und nach starten die Radfahrer an der Realschule und beginnen eine der vier verschiedenen Strecken. Mit dabei auch die zehnjährige Isabell Oepen (rechts). Foto: Katja Bach

Eschweiler. Ein guter Tag, um Fahrrad zu fahren. Das dachten sich am Samstag 133 Sportler und nahmen an der 27. Radtouristik der ESG-Radsportabteilung teil. Um den unterschiedlichen Ansprüchen und Fähigkeiten zu entsprechen, waren vier verschiedene Strecken ausgearbeitet worden.

Eine zu 25 Kilometer, die vor allem für Familien gut geeignet war, eine etwas längere Strecke über 45 Kilometer, die als Pauschaltour galt und eine von 75 Kilometern für Rennradfahrer. Für die durchtrainiertesten wurde schließlich noch eine Strecke von 115 Kilometern angeboten, die bis nach Gürzenich führte.

„Alle Strecken beginnen recht ähnlich“, erklärte Fachwart Hermann-Josef Meuthen, der als Vertretung für Geschäftsführer Raoul Sous agierte. Start war zwischen 10 und 12 Uhr an der Realschule Patternhof, dann ging es für alle erst einmal über Nothberg, Hamich und Wenau nach Langerwehe. Dort trennten sich die Wege, denn wer die kleine Runde fuhr, machte sich von dort aus auf den Rückweg. Für die anderen ging es weiter über Luchem, Bourheim und Fronhoven, Schevenhütte, Niederzier und Jülich oder eben bis Gürzenich und von dort über Birgel, Broich und Niederzier zurück auf die Routen der kürzeren Strecken.

Doch bevor es losgehen konnte, musste sich jeder Teilnehmer einscannen und abstempeln lassen, denn ohne Stempel konnte kein Versicherungsschutz gewährleistet werden. Schließlich machten sich nach und nach kleine Grüppchen von Radfahrern, mal drei, mal fünf oder auch mehr, auf den Weg. „Unter den BDR-Fahrern (Bund Deutscher Radfahrer), also denen, die im Verein sind, bekommt die teilnehmerstärkste Mannschaft einen Pokal“, erklärte Meuthen und kontrollierte gemeinsam mit den Helfern immer wieder die Statistik, die anzeigte, wie viele Fahrer auf der Strecke waren. Gegen 13 Uhr zeichnete sich dann ab, welche der BDR-Gruppen die Führung übernehmen würde. Mit 14 Teilnehmern landete „Schwalbe Eilendorf“ auf dem 1. Platz. Dicht dahinter „Noppenberg“ mit zwölf Fahrern und schließlich auf dem 3. Platz „Huchem-Stameln“ mit elf Radfahrern. Auch unter den sogenannten Trimmfahrern, also den Hobbyfahrern, konnten bald die Sieger ausgemacht werden. Mit sechs Teilnehmern schaffte es die Gruppe der Sparkasse auf den 1. Platz. Den 2. Platz belegten drei Teilnehmer der ESG und zwei Sportler des RC Dorff holten den 3. Platz. Sobald alle Fahrer im Ziel an der Realschule eingetroffen waren, gab es zum Abschluss der Veranstaltung die Pokalübergabe.

Nur einer erhielt seine Auszeichnung bereits gegen Mittag: Paul van Hove wurde mit fünf Jahren als jüngster Teilnehmer bereits gegen 12 Uhr ausgezeichnet. Stolz nahm er den Pokal entgegen und freute sich gemeinsam mit seinen Eltern. Aber nicht nur Paul zählte zu den jüngsten, auch Isabell Oepen war mit ihren zehn Jahren mit dabei. Das Wetter war vielleicht ein Grund, weshalb die Beteiligung an der Radtouristik in diesem Jahr nicht besonders hoch war. Hermann-Josef Meuthen und Jugendleiter Karsten Vogel hatten auf mehr Teilnehmer gehofft. „Vergangenes Jahr hatten wir eine bessere Beteiligung und vor zwei Jahren kamen sogar 400 Radsportler“, erinnert sich Meuthen. Davon war man mit 133 Teilnehmern an diesem Tag weit entfernt, „aber parallel findet einige Kilometer weiter auch ein Marathon statt und wahrscheinlich wollen sich viele junge Leute auch dort beweisen und kommen deshalb nicht zu uns“, vermutet der Fachwart.

Für die, die bei der Radtouristik dabei waren, war es jedenfalls wieder ein tolles Erlebnis. Ob Wertungskartenfahrer, Sternfahrer oder Trimm- also Hobbyfahrer, für jeden war die passende Strecke dabei, die er je nach Tagesform und Kondition auswählen konnte. Welche Strecke der älteste Teilnehmer gefahren ist, konnte nicht genau gesagt werden, denn der 82-jährige Arno Zimmermann aus Jülich war als Sternfahrer unterwegs, was bedeutet, dass er nicht zurück zur Schule kam, sondern von der Strecke aus heim fuhr. Dennoch wird er sich sicherlich auch im Nachhinein über die Auszeichnung freuen.

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