125-jährigen SBZ-Bestehen: Et Scharwachmüsje gibt amüsante Einblicke

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Tanzende Reinigungsflotte: Silke Schlösser, Marlies Pfennigs, Irmgard Hofterheide, Jutta Schell und Gudrun Heuser (v.l.). Foto: Karin Balduin

Eschweiler. Es herrschte schon sehr gute Stimmung unter den Senioren an der Johanna-Neuman-Straße und alle Plätze waren besetzt, als Sitzungspräsidentin Claere Nießen am Dienstag mit Zeremonienmeisterin Monika Büttgen in den Saal einmarschierte. Mit „Alaaf“ und einigen amüsanten Einblicken in ihr Privatleben begrüßte sie die Gäste im voll besetzen Saal.

Mit Kaffee und Quarkmutzen und der KG Kupferstädter Kameraden Stolberg startete man in das große Programm. Danach hieß es Bühne frei für die Eschweiler Karnevalsgesellschaften, die an diesem Nachmittag reichlich vertreten waren. Die KG Rote-Funken-Artillerie, Löwengarde, Lustige Reserve, Blaue-Funken-Artillerie, Kids der Lustigen Afrikaner und die Narrengarde Dürwiß hatten Abordnungen ins Senioren- und Betreuungszentrum gesandt, um für Stimmung und Frohsinn zu sorgen.

Tanzdarbietungen gab es von Leni Berndt und vom Tanzmariechen der Röthgener Garde. Dazwischen gab es feinste Büttenreden, wie die vom Langen aus Dürwiß, alias Alfred Wings, der wieder einmal nicht umhin kam, von der Kinderkommunion zu berichten. Schnell stimmte der gesamte Saal mit ein.

Aber auch bei Juppi Küpper, der sein Tanzpaar heftig umherwirbelte, blieb kein Auge trocken. Eine wahre Kunst, wie das Mariechen die Beine werfen konnte. Das Scharwachmüsje, Rene Külzer, hatte wohl im SBZ auf der Lauer gelegen, denn so manches gab es vom Personal und Verwaltungsdirektor Bernhard Müller zu berichten. Der nahm es mit Humor und freute sich mit seinen Senioren über den gelungenen Nachmittag.

Höhepunkt war natürlich wie bei jeder Sitzung der Besuch von Prinz und Gefolge. Prinz Ralf II. und Zeremonienmeister Georg kamen mit einer Abordnung ins Haus und sangen mit der hauseigenen Tanzgruppe „Reinigungsflotte“, die seit ihrem Start 2016 fleißig mit ihrer Trainerin Jacqueline Bosch den neuen Tanz einstudiert hatte, der nun den Senioren präsentiert wurde. Ein schönes Bild mit viel Glitzer und Glamour, das sich den Zuschauern bot und die Tanzdarbietung wurde mit lang anhaltendem Applaus belohnt.

Musikalisch begleitete Claus Nonnweiler die Veranstaltung. An diesem Nachmittag wurden fleißig die Hausorden verteilt, die dem 125-jährigen Jubiläum des Senioren- und Betreuungszentrums gewidmet sind. Mit einer leckeren Suppe ging die schöne, bunte Sitzung zu Ende, die den Senioren noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Bis Aschermittwoch gibt es aber noch einige Feiern und Stippvisiten verschiedener Vereine.

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