104 Pennäler erreichen die Allgemeine Hochschulreife

Von: se
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104 Absolventen erhielten am Freitagnachmittag in der Aula des Städtischen Gymnasiums Eschweiler ihre Abiturzeugnisse. In der Feier, die in der Aula der Schule stattfand, gratulierten unter anderem Schulleiter Dr. Friedhelm Mersch und Bürgermeister Rudi Bertram. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Die Eintrittskarte in die große weite Welt, wie Stufensprecher Tim Greven in seiner Rede die Abiturzeugnisse nannte, erhielten am Freitag 104 Abiturienten des Städtischen Gymnasiums Eschweiler. Nicht nur der aktuelle Jahrgang hatte sich für die Abiturfeier, die in der Aula der Schule stattfand, ganz besonders zurecht gemacht.

Auch die Gold- und Silberabiturienten waren an diesem Nachmittag anwesend und blickten auf ihre Schulzeit zurück. Doch dazu später mehr.

Zunächst wurden die vielen Anwesenden von Schulleiter Dr. Friedhelm Mersch begrüßt. Er überbrachte seinen Schützlingen die besten Glückwünsche. „Ich hoffe, dass jeder sein Leben so lebt, wie er es für nötig und wichtig hält“, sagte der Schulleiter und fügte hinzu: „Ich wünsche euch für die Zukunft nur das Beste.“

„Priviligierte Truppe“

Natürlich gratulierte auch Bürgermeister Rudi Bertram, der die Abiturienten in seiner Ansprache auf folgendes aufmerksam machte: „Sie sind mit Ihrem Abitur eine privilegierte Truppe. Nehmen Sie diese Chancen wahr.“ Bertram war der Meinung: „Fühlen Sie sich heute schon als Weltmeister.“

Goldabiturient Dr. Jürgen Kozel erklärte in seiner Rede, wie die Schulzeit vor 50 Jahren war. Er erinnerte sich an Lehrer, die Originale waren und manchmal auch vor Ohrfeigen nicht zurückschreckten. Kozel: „Für die meisten von uns ist die Rückkehr an unser altes Gymnasium ein sehr emotionaler Moment.“ Kozel vermied es, den Absolventen gute Ratschläge mit auf den Weg zu geben. Er meinte: „Auf unserer Feier hatten die Gold- und Silberabiturienten zwei Kriege hinter sich. Wir sind von derartigen Katastrophen verschont geblieben, ich hoffe das könnt ihr in 50 Jahren auch sagen.“

Pubertät und schlechte Noten

Auch Stufensprecher Tim Greven wagte einen Blick in die Vergangenheit und ließ die Schulzeit der Absolventen in seiner Rede noch einmal Revue passieren. Der Abiturient erinnerte seine Mitschüler an neue Freundschaften, die Pubertät, schlechte Noten und aufregende Klassenfahrten.

„Wir waren ein Jahrgang voller Einzelpersönlichkeiten. Ich finde, wir waren ein toller Jahrgang“, sagte er, bevor er sich bei den beiden Stufenleitern Ludger Lamour und Joachim Beilharz sowie dem gesamten Lehrerkollegium und den Eltern bedankte. „Ich bin mir sicher, dass wir alle unseren Weg gehen werden“, meinte er und gab seinen Mitschülern den Tipp: „Schwimmt auch mal gegen den Strom, denn nur davon bekommt man auch Muskeln.“

Nachdem auch Norbert Schallenberg, Vorsitzender des Fördervereins der ehemaligen Schüler und Freunde des Städtischen Gymnasiums, den Abiturienten seine Glückwünsche übermittelt hatte, war es endlich soweit. Dann erhielten die Abiturienten ihre lang ersehnten Zeugnisse. In Dreiergruppen betraten sie die Bühne, um sich das Reifezeugnis abzuholen.

Musikalisch untermalt wurde die Feier vom Orchester des Städtischen Gymnasiums, das unter der Leiter von Peter Schulz Titel wie „Te Deum“ zum Besten gab. Außerdem sang die Abiturientin Sarah Dickmeis für ihre Mitschüler die Lieder „Schrecklich schöne Welt“ und „Let her go“.

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