„1. Kölsche Mainacht“ mit Marita Köllner und Willi Herren

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Ist bei der „1. Kölsche Nacht“ des Maiclubs Röhe dabei: das waschechte Kölsche MädcheMarita Köllner alias „Et fussich Julche“.

Eschweiler. Für Stimmung ist gesorgt: Die Stimmungskanone Marita Köllner ist bei der Premiere der „1. Kölsche Mainacht“ des Mai-clubs Röhe dabei. Mit dem neuen Konzept kommt der Mai-Club Röhe der „Karnevalsstadt Eschweiler“ entgegen. Erstmals veranstaltet der Verein eine kölsche Mainacht mit Spitzenkräften aus Köln und der Region. Zum Tanz in den Mai am Dienstag, 30. April, hat der Mai-Club Röhe vier „Diamanten“ der Extra-Klasse zu Gast.

Mit dabei sind Willi Herren, Marita Köllner alias Et fussich Julche, die Inde-Singers und De Boore. Mit von der Partie ist auch DJ Guido. Auf dem Programm stehen auch die traditionelle Krönung der Maikönigin und eine Tombola mit zahlreichen Geldpreisen Eintrittskarten gibt es unter der bekannten Tickethotline Telefon 31985 bei Elke und Ralf Schumacher.

Welcher Kölner heißt schon Köllner? Marita Köllner alias „Et fussich Julche“. „Mi Hätz dat schlät für Kölle“ ist der Titel eines ihrer vielen Lieder und steht wie alle für das, wofür Marita Köllner steht. Sie lebt genau das und so wie sie singt.

Aber wie fing alles an? Als waschechte Kölnerin erblickt man das Licht der Welt selbstverständlich in einem urkölschen Umfeld. Marita wurde im Vringsveedel geboren. Und dort ist man und bleibt man zu Hause. Und dann ?

Mit zehn Jahren hatte Marita Köllner erste Auftritte bei Schulsitzungen und Karnevalsvereinen. Seit 1976 ist sie Büttenrednerin als kölsches Original „Et fussich Julche“.

„Für janix bang“

Und dann 1988, zum 20-jährigen Bühnenjubiläum, zunächst als einmaliger Gag gedacht, kam der Knall: Marita Köllner legt ihre erste Single „Denn mir sin kölsche Mädcher“ (han Spetzebözjer an) auf. „Loss mer zesamme dr Karneval fiere“ und viele andere Hits im kölschen Fasteleer folgten. Immer wieder auch, getreu dem Motto „Ich bin für janix bang“ (2. Nationalhymne der Köl(l)nerinnen), übernahm sie Moderationen von Rundfunk- und Fernsehsendungen, u.a. die Sessionseröffnung am Elften im Elften vom Kölner Altermarkt/Heumarkt, die Närrische Hitparade, Karneval in den WDR- Arkaden (fünf Stunden live) sowie die Übertragung des Rosenmontagszugs.

Und weiter? Ein Köllner-Jahr ist lang und prall gefüllt: Open-Air-Veranstaltungen, Köln-Arena, Volksfeste, Kölsche Nächte, Hüttenzauber in Hintertux, Tunesien, Thailand und natürlich „Mallorca, schöne Insel im Meer“, Auftritte mit Bombenstimmung unter anderem im bis auf den letzten Platz gefüllten RIU-Palace.

Marita zieht nicht zum Auftritt in einen Saal ein, nein, sie erobert ihn im Handstreich. Mitten im Geschehen, meistens auf einem Tisch, bringt sie ihr Publikum zum Kochen, noch bevor sie auf der Bühne ankommt. Wenn sie dort überhaupt ankommt, denn jede Distanz zu ihren Fans ist ihr ein Greuel.

Wer das noch nicht erlebt hat, der kann‘s nachholen: in Röhe.

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