Nicht bürgerfreundlich: Eklatante Unterschiede bei Friedhofsgebühren
Stolberg. Langt die Stadt Stolberg bei den Friedhofsgebühren kräftig zu, um ihren desolaten Haushalt wenigstens ein klein wenig aufzubessern? Dieser Eindruck wird jedenfalls in einer E-Mail erweckt, die dieser Tage die Redaktion erreichte.
Städteregion: Drei Experten sollen prima Klima schaffen
Aachen. Menschen, die für ein gutes Klima in der Städteregion sorgen, kann Städteregionsrat Helmut Etschenberg gut gebrauchen.
Ohne Hilfe gehen in Eschweiler bald die Lichter aus
Eschweiler. Sie ist Sprecherin für Stadtentwicklung der FDP-Bundestagsfraktion und Mitglied des Bundestagsausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
Wenn ein Kind stirbt: anrührendes Theaterstück im Talbahnhof
Eschweiler. Ein Theaterstück, in dem es darum geht, dass ein Kind an Blutkrebs stirbt - wer will sich das denn anschauen? Nun, der Saal des Kulturzentrums Talbahnhof war gut gefüllt, als am Samstagabend Monika Meinhold vom Vorstand des Hospizvereins (Ambulanter Hospizdienst Eschweiler/ Stolberg e.V.) die Zuschauer zu einer «vielleicht auch Alternativveranstaltung zum Eschweiler Karneval» begrüßte.
Mit Junior-Ingenieuren gegen den Fachkräftemangel
Eschweiler. Gespannt sitzen 19 Schülerinnen und Schüler der Waldschule - Städtische Gesamtschule Eschweiler - vor den Kästen, die ihnen die Mitarbeiter des Schülerlabors Roboscope der RWTH Aachen gegeben haben.
Karneval zwischen Kölner und Nothberger Dom
Eischwiele. Ein stimmungsvoller Einmarsch war den Uniformierten, den Nothberger Spielfreunden und dem Elferrat der Nothberger Burgwache gewiss. Pünktlich um 19 Uhr am Samstagabend zogen sie in das gefüllte Festzelt am Dom 2000 ein.
Berufskolleg: Großes Angebot, aber es fehlen Lehrer
Von Kolja Linden | 07.09.2010, 17:15
«Das Berufskolleg bietet generell Chancen, die normale Schulen nicht mehr leisten können», sagt Edelgard Brüggemann, die am Berufskolleg im Stolberger Obersteinfeld die sozialpädagogische Abteilung leitet. Schüler mit Problemen in bestimmten Bereichen seien auf allgemeinbildenden Schulen nicht gut aufgehoben, ergänzt ihr Kollege Willi Steffens, der die Abteilung Wirtschaft und Verwaltung leitet. Die Fächer seien praxisbezogener und deshalb auch bestimmten Neigungen und Fähigkeiten von Schülern zuträglicher.
Beispiel Deutsch: Das Fach heißt zwar überall gleich, doch unterrichtet wird ganz unterschiedlich - je nachdem, ob in der Klasse Friseure, KFZ-Techniker, Arzthelferinnen oder angehende Erzieher sitzen. Ein anderes Beispiel ist die Mathematik. Es werde am Berufskolleg sozialpädagogische Mathematik gemacht, technische oder kaufmännische Mathematik - je nach Beruf oder angestrebtem Abschluss.
Bestimmte Voraussetzungen gibt es am Berufskolleg aber auch für Lehrer. «Wir müssen permanent auf berufliche und gesellschaftliche Veränderungen reagieren», sagt Brüggemann. Berufsbilder würden ständig umgekrempelt, Beispiel Arzthelferin. «Früher waren Kenntnisse in der Labortechnik gefragt, heute hat kaum ein Arzt noch ein Labor», sagt Willi Steffens.
Wegen der Spezifizierung herrsche ein Lehrkräftemangel am Berufskolleg, sagt Pietz. In Zukunft werde sich das Problem noch verschärfen: «Es gibt kaum noch Lehramtsstudenten mit beruflicher Fachrichtung», warnt der Stolberger. In manchen Fächern wie Maschinenbau oder KFZ-Technik sei «die Katastrophe programmiert».
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