Nicht bürgerfreundlich: Eklatante Unterschiede bei Friedhofsgebühren
Stolberg. Langt die Stadt Stolberg bei den Friedhofsgebühren kräftig zu, um ihren desolaten Haushalt wenigstens ein klein wenig aufzubessern? Dieser Eindruck wird jedenfalls in einer E-Mail erweckt, die dieser Tage die Redaktion erreichte.
Städteregion: Drei Experten sollen prima Klima schaffen
Aachen. Menschen, die für ein gutes Klima in der Städteregion sorgen, kann Städteregionsrat Helmut Etschenberg gut gebrauchen.
Ohne Hilfe gehen in Eschweiler bald die Lichter aus
Eschweiler. Sie ist Sprecherin für Stadtentwicklung der FDP-Bundestagsfraktion und Mitglied des Bundestagsausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
Wenn ein Kind stirbt: anrührendes Theaterstück im Talbahnhof
Eschweiler. Ein Theaterstück, in dem es darum geht, dass ein Kind an Blutkrebs stirbt - wer will sich das denn anschauen? Nun, der Saal des Kulturzentrums Talbahnhof war gut gefüllt, als am Samstagabend Monika Meinhold vom Vorstand des Hospizvereins (Ambulanter Hospizdienst Eschweiler/ Stolberg e.V.) die Zuschauer zu einer «vielleicht auch Alternativveranstaltung zum Eschweiler Karneval» begrüßte.
Mit Junior-Ingenieuren gegen den Fachkräftemangel
Eschweiler. Gespannt sitzen 19 Schülerinnen und Schüler der Waldschule - Städtische Gesamtschule Eschweiler - vor den Kästen, die ihnen die Mitarbeiter des Schülerlabors Roboscope der RWTH Aachen gegeben haben.
Karneval zwischen Kölner und Nothberger Dom
Eischwiele. Ein stimmungsvoller Einmarsch war den Uniformierten, den Nothberger Spielfreunden und dem Elferrat der Nothberger Burgwache gewiss. Pünktlich um 19 Uhr am Samstagabend zogen sie in das gefüllte Festzelt am Dom 2000 ein.
175 Jahre Treue: Vier Säulen des Kirchenchores geehrt
(mic) | 08.04.2010, 15:45
Am Dienstag gab es einen weiteren freudigen Anlass. Der Vorsitzende des Kirchenchores, Heinz Fest, hatte Urkunden und Ehrennadeln für vier verdiente und langjährige Mitglieder dabei, «Säulen unseres Chores», wie er sagte. «Ich darf euch für insgesamt 175 Jahre Treue zur Musica sacra gratulieren.» Mit «euch» meinte er Günter Schmitz, Winfried und Liesel Effenberg sowie Andreas Laurs, deren Verdienste er anschließend im einzeln würdigte.
Günter Schmitz, der auch im Rheinbraun-Chor singt, war dem Kirchenchor 1950 beigetreten; zu dieser Zeit steckte die Bundesrepublik noch in den Kinderschuhen und Konrad Adenauer war gerade erst einige Monate im Amt. Heinz Fest überreichte Günter Schmitz («ein Vorbild an Zuverlässigkeit») unter dem Beifall der Sängerkollegen die goldene Ehrennadel und eine Urkunde des Diözesan-Cäcilienverbandes für 60-jährige Treue.
Eine Urkunde des Verbandes und die goldene Ehrennadel erhielten ebenso Winfried und Liesel Effenberg. Das Ehepaar hat eine ganz besondere Beziehung zum Chor, haben sich beide doch hier kennengelernt. Und auch Tochter Melanie ist seit Kinderchorzeiten treue Sängerin an St. Peter und Paul.
Winfried Effenberg gehört dem Chor seit einem halben Jahrhundert an. 1982 wurde er erstmals in den Vorstand gewählt und war von 1992 bis 2002 Vorsitzender. Heinz Fest hob besonders hervor, «dass du als Solist in unserem Chor eine feste Größe bist».
Dieses Lob zollte der Vorsitzende auch Liesel Effenberg, die für 40-jährige Treue ausgezeichnet wurde. «Seit 1990 kümmerst du dich in vorbildlicher und gewissenhafter Weise um unser Notenmaterial.» Last but not least galt es einem Mann zu danken, der seit 25 Jahren dem Chor angehört und hier seit zwei Jahrzehnten «gewissenhafter Kassierer» ist.
Andreas Laurs erhielt die silberne Ehrennadel und eine Urkunde der Pfarrgemeinde. «Niemand von uns kann sich einen besseren Verwalter unserer Finanzen vorstellen», sagte Heinz Fest. Alle Geehrten erhielten an diesem Abend neben ihren offiziellen Auszeichnungen auch ein Präsent des Chores.
Natürlich ließ es sich auch Chorleiter Josef Acs nicht nehmen, jeden Jubilar einzeln zu würdigen und die gesanglichen und menschlichen Qualitäten herauszustellen. Und dies tat er mit Humor und auf ebenso charmante wie herzliche Weise. Nach den Ehrungen saß die Chorfamilie gemütlich beisammen und stärkte sich mit belegten Brötchen für den «sportlichen Teil» des Abends: fürs Eiertitschen.
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