Kontrolldruck macht sich bezahlt
Aachen. Der erhöhte Kontrolldruck der Aseag scheint sich in Sachen Schwarzfahrer auszuzahlen: Rechnete das Verkehrsunternehmen im Jahr 2006 beispielsweise noch mit rund 2,1 Millionen Fahrgästen, die ohne Fahrschein die rote Flotte nutzten und so einen Schaden von rund 800.000 Euro verursachten, waren es nach aktuellen Berechnungen im vergangenen Jahr «nur» noch 1,7 Millionen, die für ein Minus von circa 600.000 Euro sorgten, sagt Aseag-Sprecherin Anne Linden.
Redaktion fest in der Hand des Prinzen
Eschweiler. Dickes Lob vom Prinzengespann: «Auf einer Zehn-Punkte-Skala habt Ihr euch mit Eurer Sessionsberichterstattung bisher eine 9,5 verdient!», konstatiert Tollität Alfred III.
Kölsche Band Brings macht in Vicht Station
Stolberg. Die kölsche Rockband Brings kommt im Rahmen ihrer «Dat is geil»-Tour nach Stolberg. Der VfL Vichttal hat die Musiker am Freitag, 25. Mai, im Sportpark Dörenberg in Vicht zu Gast.
Seelsorger suchen Ehrenamtler für Bereitschaftsdienst in der Nacht
Eschweiler. Niemand soll alleine sterben. Deshalb will das Seelsorgeteam im St.-Antonius-Hospital einen ökumenisch ausgerichteten nächtlichen Bereitschaftsdienst aufbauen, bei dem Ehrenamtliche zu Sterbenden oder Verstorbenen und deren Angehörigen gerufen werden können.
De Fröngde lassen beim Fest die Sonne aufgehen
Eschweiler. Was Köln kann, kann Eschweiler auch schon seit 13 Jahren. Denn an Wievefastelovend, Donnerstag, 16. Februar, lassen die Aushängeschilder indestädtischer Fastelovendsmusik wieder die Bühne vor der Sparkasse an der Marienstraße erbeben.
Wenn der Präsident zum Frosch wird
Eschweiler. Weltstars haben sich bei ihnen bereits die Türklinken in die Hand gegeben. Am Samstagabend stürmten sie nun die Bühne der «Delio-Arena»: Niemand geringeres als die «Muppets» waren zu Gast bei der Kostümsitzung der «Bösen Buben».
Gehbehindert und zum Arzt: Kasse verweigert Krankenfahrt
| 30.09.2009, 16:44
Dies ist medizinisch unstrittig. Im hier zu schildernden Fall herrschte aber Unklarheit darüber, ob die Kranke mit einem Taxi oder einem Krankenwagen zur Augenarztpraxis gebracht werden soll. Denn die Krankenkasse weigerte sich lange, die Finanzierung zu übernehmen, obwohl die Tochter nicht in der Lage ist, ihre gebrechliche Mutter zu halten und auch noch die Treppen hinauf zur Augenarztpraxis in der 1. Etage zu bringen.
Für Ingeborg Hovens und ihre Mutter entwickelte sich das Ganze von Anfang an zu einer leidigen und an den Nerven zerrenden Geschichte. Zwischen Hausarzt, Krankenkasse und Facharzt fühlt sich die Betroffene geradezu verschaukelt. Nach mehreren Nachfragen - immer wieder sei Ingeborg Hoven nach eigener Aussage vertröstet worden - wird erneut nur eine Taxifahrt genehmigt.
«Dann habe ich herausgeschrien», gesteht sie: «Was soll eine arme, alte, alzheimerkranke Frau, die in einer Stunde von Gressenich nach Eschweiler zum Arzt muss, der sie und ihre Erkrankung seit Jahren kennt, mit einem Taxi anfangen?» Erst dann übernimmt die Krankenkasse nach Rücksprache mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen die Finanzierung des Transports.
Der Teamleiter der Krankenkasse verweist darauf, dass den Krankenkassen gesetzlich die Hände gebunden sind. «Es ist immer eine Frage der medizinischen Notwendigkeit.»
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Ausführlicher Bericht in der Druckausgabe und im ePaper [01.10.2009] |
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