Zwingmann bittet Guido Westerwelle um Hilfe

Von: ess
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Roetgen. Franz-Josef Zwingmann, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Roetgener Rat, hat die Berichterstattung über die Finanzklemme der kleinen Eifelgemeinde zum Anlass genommen, seine Parteifreunde in Berlin, Düsseldorf und in der Städteregion Aachen um Hilfe zu bitten.

Das Beispiel der Gemeinde Roetgen sei ein Spiegel dessen, was „an der Basis bittere Realität” ist. „Gestern standen Roetgen und die meisten Städte und Gemeinden in NRW noch am Abgrund, heute sind sie schon einen Schritt weiter”, bemüht Zwingmann einen Kalauer, um auf das „makabre Szenario” hinzuweisen.

Der Liberale befürchtet: „Ein flächendeckendes Desaster zeichnet sich ab. Schnelles Handeln im Aufsteigerland NRW und anderenorts ist angesagt. Die FDP-Fraktion Roetgen bitte Sie, all Ihre Kräfte dafür einzusetzen, dass Abhilfe geschaffen und Schlimmeres verhütet wird.”

Dabei bittet Zwingmann nicht irgendwen um Hilfe, sondern er fängt gleich ganz oben an, beim Parteichef und Bundesaußenminister Guido Westerwelle.

Die Liste setzt sich fort über NRW-Innenminister Ingo Wolf, die beiden FDP-Bundespolitikerinnen aus der Region und die FDP-Landtagsfraktion bis hin zur gelb-blauen Riege im Städteregionstag.

Franz-Josef Zwingmann fragt: „Wenn die Kommunen gestorben sind, was geschieht dann mit dem Rest des Staates?”
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