Mützenich - Zweites Schmugglerfest in Mützenich

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Zweites Schmugglerfest in Mützenich

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In Gedanken an die Zeit des Schmuggels: Die Mützenicher Ortsvorsteherin Jacqueline Huppertz (re.) organisierte das zweite Schmugglerfest. Dort präsentierten zahlreiche Produzenten und Touristiker aus der Region ihre Angebote. Foto: Alina Schreiber

Mützenich. „Dieses Denkmal und die Menschen, die es heute und in Zukunft feiern, sind ein reales Stück Europa“, sagte Jacqueline Huppertz, die Ortsvorsteherin Mützenichs. Gemeint war das Schmugglerdenkmal an der deutsch-belgischen Grenze am Mützenicher Zoll, wo am Sonntag das zweite Schmugglerfest stattfand.

Um 11 Uhr eröffnete Jacqueline Huppertz das Fest mit einigen Grußworten, die auch an das erste Schmugglerfest im Jahr 2013, aber auch an die Geschichte der Nachkriegszeit erinnerten. Um all dies Aufzugreifen und auf die bemerkenswerte Zusammenarbeit Europas aufmerksam zu machen, soll das Schmugglerfest nun zur Mützenicher Tradition werden. „Verwandtschaften entstehen, die es undenkbar machen, dass wir jemals wieder aufeinander schießen werden“, sagte Huppertz.

Auch Karl-Heinz Lambertz, Parlamentspräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, sowie Helmut Etschenberg als Vertreter der Städteregion Aachen und die Bürgermeisterin der Stadt Monschau, Margareta Ritter, begrüßten die zahlreichen Besucher mit einigen Worten.

Nach diesem offiziellen Teil sorgten der Trommler- und Pfeiferkorps und der Musikverein Mützenich für musikalische Unterhaltung, nachdem Schüsse und Schreie das Zollgebiet aufgemischt hatten. Der Theaterverein Mützenich bot nämlich stilechte Impressionen aus der Zeit des Kaffeeschmuggels. Zöllner jagten durch die Menschen und versuchten die flüchtenden und mit Kaffeesäcken ausgerüsteten Männer zu fassen.

Produzenten aus der Euregio waren vor Ort und präsentierten typisch regionale Spezialitäten sowohl von deutscher als auch von belgischer Seite an diversen Ständen. Touristiker aus beiden Ländern warben ebenfalls für ihre Angebote.

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