Nordeifel - Zweiter Streetworker nimmt Arbeit in der Nordeifel auf

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Zweiter Streetworker nimmt Arbeit in der Nordeifel auf

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Mit Gerold Gröbel gibt es einen zweiten Streetworker für die mobile Jugendarbeit in der Nordeifel. Er unterstützt Heidi El-Hallani, die bereits seit 2004 als Streetworkerin in den drei Eifelkommunen aktiv ist.

Nordeifel. In Monschau, Roetgen und Simmerath gibt es mit Gerold Gröbel ab sofort einen zweiten Streetworker für die mobile Jugendarbeit.

Heidi El-Hallani arbeitet bereits seit 2004 als Streetworkerin der Städteregion Aachen sehr erfolgreich in den drei Eifelkommunen. Seit dem 1. September wird sie nun von Gerold Gröbel unterstützt, der als zweiter Streetworker dem wachsenden Bedarf an aufsuchender Jugendarbeit im Süden der Städteregion Rechnung trägt.

Gerold Gröbel ist 29 Jahre alt und ausgebildeter Erzieher. Seit 2001 hat er in verschiedenen Jugend- und Bildungseinrichtungen vielfältige Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit sammeln können.

„Mit Jugendlichen ins Gespräch kommen, vertrauensvolle Beziehungen aufbauen, um bei Problemen Hilfe und Unterstützung zu leisten oder sich einfach auch für ihre Interessen einzusetzen, das finde ich total klasse,” so Gerold Gröbel. „Und vielleicht kann man mit den Jugendlichen, die sonst nur abhängen, mal gemeinsam coole Freizeitaktionen machen.”

Events und Freizeitaktionen

Die Arbeit beider Streetworker richtet sich insbesondere an Jugendliche im Alter zwischen zehn und 25 Jahren, die mit den herkömmlichen Freizeitangeboten wie sie zum Beispiel Vereine und Jugendeinrichtungen bieten, nur bedingt erreicht werden.

Dabei erstreckt sich das Tätigkeitsfeld der Streetworker von der Organisation jugendspezifischer Events und Freizeitaktionen über punktuelle Projektarbeit in weiterführenden Schulen zu aktuellen Themen bis zur Unterstützung von offenen Jugendeinrichtungen.

Aufgabe ist zudem das Aufsuchen von Jugendlichen an informellen Treffpunkten oder die Begleitung von jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Gerade diese Jugendlichen liegen den Streetworkern besonders am Herzen.

Gerold Gröbel steuert auch den neuen Jugendbus des Amtes für Kinder, Jugend und Familienberatung der Städteregion Aachen, der den Zugang zu Jugendlichen vor Ort wesentlich vereinfacht. Hier kann man sich auch bei schlechtem Wetter treffen, quatschen und „chillen”.

Einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit sieht Gröbel in der Kinder- und Jugendarbeit in Roetgen und Rott sowie in der Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen und Trägern.
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