Zweiter Bezirksbeamter für den Bereich Monschau

Von: P. St.
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Immer nahe am Ohr des Bürgers
Immer nahe am Ohr des Bürgers: Die beiden für das Stadtgebiet Monschau zuständigen Bezirksbeamten Bernd Goffart (re.) und sein neuer Kollege Jürgen Nießen. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Den „Schutzmann an der Ecke” gibt es vielleicht nicht mehr, aber die Polizei ist auch heute noch bemüht, in der Öffentlichkeit Präsenz zu zeigen. Direkte Ansprechpartner für die Bürger sind heute die Bezirksbeamten, die in kleinen Einheiten wichtige Arbeit vor Ort leisten.

Besonders in ländlichen Gebieten sind die Bezirksbeamten eng mit der Bevölkerung verbunden: Man kennt sich.

Das gilt auch für die Polizei in Monschau: Mit Jürgen Nießen ist der Bezirksdienst jetzt dauerhaft verstärkt worden. Der 51-Jährige aus Simmerath kennt das Monschauer Land wie seine Westentasche. Seit Juli 2011 bereits unterstützt er den Bezirksbeamten Bernd Goffart aus Kalterherberg. Jürgen Nießen ist bereits seit 1978 im Polizeidienst, war viele Jahre in Stolberg eingesetzt. und zuletzt acht Jahr im Bezirks- und Schwerpunktdienst in der Wache Simmerath.

„An der neuen Aufgabe reizt mich, dass man sein Aufgabenfeld freier gestalten kann und immer in direktem Kontakt für der Bevölkerung steht.” Als Bezirksbeamter habe man mehr Zeit sich um die Anliegen der Bürger zu kümmern.

„Im Prinzip sind wir die Dorfpolizisten von Früher”, erläutert Kollege Bernd Goffart, seit 2005 als Bezirksbeamter in Stadtgebiet Monschau eingesetzt. Die beiden Bezirksbeamten, die vor knapp zwei Jahren ihre Dienststelle ins Monschauer Rathauses verlegt haben, haben das Stadtgebiet in zwei Bezirke aufgeteilt.

Bernd Goffart ist zuständig für den Bereich Monschau, Kalterherberg, Höfen und Rohren, während sein neuer Kollege den Bereich Mützenich, Konzen, Imgenbroich und Widdau betreut. Selbstverständlich müssen die vielfältigen Aufgaben auch gemeinsam erledigt werden, seien es Festnahmen, Vorführung von Personen oder der große Bereich der Schulwegsicherung. Auch vertreten sich beiden Beamten gegenseitig in ihren Bereichen.

Bei der Fahrradprüfung in der Grundschule lernen die Bezirksbeamten dann oft jene Kinder kennen, die sie später beim Beatball oder als Fahranfänger wiedersehen. Auch das schafft Vertrauen.

Nachdem die Stelle in Monschau vakant wurde und Jürgen Nießen das polizeiinterne „Funktionsprofil für Bezirksbeamte” studiert hatte, fiel ihm die Entscheidung leicht, einen neuen beruflichen Schwerpunkt zu setzen, denn mit den gewünschten Anforderungen wie Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Eigenständigkeit und Flexibilität im handeln, konnte sich Nießen bestens identifizieren, zumal er ja bereits auf eine mehr als 30-jährige berufliche Tätigkeit zurückblicken kann.

Auch die geforderte „sichtbare Präsenz” und die Schaffung eines engen, vertrauensvollen Kontaktes zur Bevölkerung zählen zu den Aufgaben, denen sich der neue Bezirksbeamte gerne zuwendet. Schulwegsicherung, Verkehrserziehung und die Überwachung von gefahrenträchtigen Orten komplettieren das weit gefasste Tätigkeitsfeld des Bezirksbeamten. „Wir kümmern uns um die Anliegen der Bürger”, sagt Jürgen Nießen, „und dafür ist es wichtig, dass man die Leute kennt.”

Die Bezirksbeamten gehören in der Nordeifel wie selbstverständlich noch zum Alltagsbild bei allen Veranstaltungen. Ob Beatball oder Erntedankzug, die Polizei ist immer dabei. Das gilt für die vielen in Kürze anstehenden Martinszüge oder auch die besonders arbeitsintensiven Wochenende beim Weihnachtsmarkt in Monschau.

Dazu gibt es dann noch feste Sprechzeiten in der Dienststelle im Rathaus, obschon es auch zum Alltag eines Bezirksbeamten gehört, dass ihn der Bürger ganz im Vertrauen lieber privat kontaktiert.

Die Sprechzeiten sind montags von von 10 bis 11 Uhr und donnerstags von 17 bis 19 Uhr, erreichbar unter der Rufnummer 02472/957712680. Wenn die beiden Bezirksbeamten nicht erreichbar sind, schaltet sich der Anrufbeantworter ein, wobei in dringenden Fällen die Notrufnummer 110 selbstverständlich immer eine Option ist.
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