Zwei Traditionsvereinen droht der Totalabsturz

Von: Kurt Kaiser
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Nordeifel. Einen Monat vor Ende der Winterpause blicken die Trainer oder Obleute der neun Eifelteams in der Fußball-Kreisliga B, Gruppe 4, sowie des TuS Schmidt als einzigem Dürener B-Ligist unseres Raumes auf die Rückrunde zurück und äußern ihre Wünsche und Ziele für den weiteren Saisonverlauf.

Im heutigen dritten und letzten Teil unserer Serie betrachten wir die sehr unterschiedliche Lage von drei ersten Mannschaften, die allesamt schon weit bessere Fußballtage erlebt haben. Doch während der TuS Schmidt sich in der Dürener B-Liga zumindest wieder auf den Weg in die Erstklassigkeit im Kreis zu machen scheint, droht dem TV Höfen und dem TSV Kesternich, die zurzeit das Taellenende zieren, der Absturz in die tiefste Klasse, die Kreisliga C.

TSV Kesternich

17. Tabellenplatz, 16 Spiele, 8 Punkte: Händeringend sucht Kesternichs Trainer Lars Jacobs einen „Knipser”, denn in vielen Spielen der Hinrunde lieferten die Grün Weißen eine spielerisch gute Leistung ab, jedoch fehlten die Tore. „Taktisch und spielerisch hat die Mannschaft gute Fortschritte gemacht, jedoch fehlen uns die Tore”, bemängelt der Coach, dass man nur 14 Tore in 16 Spielen erzielte und dadurch auf einem Abstiegsplatz landete.

Nur ungern erinnert der Trainer sich an die Spiele gegen Vicht (0:1), in Rott (1:1) oder in Mausbach (1:1). „In diesen Spielen stellten wir klar die bessere Mannschaft, jedoch haben wir unsere Chancen nicht genutzt. In Mausbach haben wir sogar bis zur 98. Minute geführt und dann noch durch einen zweifelhaften Elfmeter den Ausgleich hinnehmen müssen”, erinnert der Coach an die bittersten Punktverluste.

TV Höfen

18. Tabellenplatz, 16 Spiele, 8 Punkte: Für den Eifeler Traditionsverein sieht es in dieser Saison überhaupt nicht gut aus. Sicherlich kann und will man den Abstieg noch abwenden, jedoch weiß man bei den Rot-Weißen, dass es dazu eines kleinen Wunders Bedarf.

„Mit dem Tabellenstand können wir nicht zufrieden sein, jedoch haben wir in der Hinrunde auch erhebliche personelle Probleme gehabt. Wir mussten immer zwei bis fünf Spieler ersetzen”, kennt Trainer Erich Bonkowski die Gründe warum die Höfener die „rote Laterne” der Liga tragen.

Frühere Stammkräfte wie Sebastian Theißen, Marco Diewald und Christian Roder kamen verletzungsbedingt kaum oder überhaupt nicht zum Einsatz. Die Personalnot war häufig so groß, dass Obmann Albert Prümmer und der Trainer auf der Auswechselbank saßen und auch noch eingesetzt werden mussten.

Durch die häufigen personellen Umstellungen konnte die Mannschaft sich nicht einspielen und schwächelte vor allen Dingen in der Offensive. Indiz dafür sind nur zehn erzielte Tore in 16 Spielen. Bedingt durch den Negativtrend und berufliche Verpflichtungen verlief auch der Trainingsbesuch nicht wunschgemäß. „Bei vielen Einheiten fehlte die halbe Mannschaft”, monierte Erich Bonkowski den schwachen Trainingsbesuch.
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