Roetgen - Zwei Tage lang Basar in Roetgen für die Leprahilfe

Zwei Tage lang Basar in Roetgen für die Leprahilfe

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Roetgen. Unter der Überschrift „Lepra lebt“ hat die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V. (DAHW) im vergangenen Jahr darauf hingewiesen, dass Lepra noch nicht besiegt ist.

Deshalb behandelt der Lepra-Chirurg Dr. Remy Rousselot mit seinen indischen Mitarbeitern seit dreißig Jahren Patienten in Bhubaneswar/Indien. Er leitet dort das Krankenhaus Ghandiji Seva Niketan (Die ausgestreckte Hand Ghandis) mit fünfzig Betten, in dem ausschließlich Leprachirurgie betrieben wird. Da die Patienten aufgrund ihrer Erkrankung keine Arbeit bekommen, können sie die Behandlung auch nicht selbst bezahlen.

Das Krankenhaus wird durch Spenden verschiedener Organisationen aus Deutschland und Frankreich finanziert. Die Behandlungskosten lagen im Jahr 2015 bei 5,37 Euro pro Tag und Patient.

Zur Unterstützung dieser Arbeit bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Leprakreises Roetgen am Wochenende (29./30. Oktober) wieder Bastel- und Handarbeiten - Bekanntes und Neues - an. Außerdem gibt es eine Tombola, eine Cafeteria und einen Flohmarkt. Am Sonntag werden ab 12 Uhr wieder zwei Mittagessen angeboten.

Der Basar im Pfarrheim ist am Samstag, 29. Oktober zwischen 15 und 18 Uhr und am Sonntag, 30. Oktober zwischen 10.30 und 17 Uhr geöffnet.

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