Monschau - Zwei Dienstjubiläen und eine Verabschiedung

Zwei Dienstjubiläen und eine Verabschiedung

Von: Max Stollenwerk
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Johanna Jansen (3. v. l.) und Beatrix Reichardt (4. v. r.) feierten im Monschauer Rathaus nun ihre Dienstjubiläen, während Arthur Lauscher (5. v. l.) in den Ruhestand verabschiedet wurde. Bürgermeisterin Margareta Ritter (4. v. l.) sowie Fachbereichsleiter und der Personalrat hatten dabei einige Dankesworte und kleine Präsente für die Mitarbeiter vorbereitet. Foto: Max Stollenwerk

Monschau. Passend zur Adventszeit gab es jetzt im Monschauer Rathaus eine kleine Feierstunde in besinnlicher Atmosphäre. Denn in gemütlicher Runde wurden zwei Dienstjubilare geehrt, und eine Verabschiedung in den Ruhestand stand auf dem Programm.

„Wir freuen uns darüber, heute im frisch renovierten, kleinen Sitzungssaal des Rathauses zusammengekommen zu sein, um unseren verdienten Mitarbeitern zu danken“, sagte Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter, bevor sie zurückblickte auf die Laufbahnen der drei Mitarbeiter.

Die ersten Worte richtete sie an Johanna Jansen aus Kalterherberg, die ihr 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Monschau feierte. Jansen startete im November 1977 in die Ausbildung zur Verwaltungsangestellten, die sie 1980 erfolgreich beendete. Im Anschluss wurde sie im Steueramt eingesetzt, bevor sie von 1985 bis 1987 den Angestelltenlehrgang 1 und von 1990 bis 1993 den Angestelltenlehrgang 2 zur Verwaltungsfachwirtin am Studieninstitut für kommunale Verwaltung Aachen absolvierte. Später wurde Jansen noch im Sozialamt und der Arge eingesetzt, bevor der Weg wieder in das Ordnungs- und Sozialamt führte. Seit nunmehr drei Jahren ist sie zusätzlich zur Standesbeamtin der Stadt Monschau bestellt. „Du bist eine langjährige, verdiente Mitarbeiterin, mit wenigen Ausfallzeiten und immer flexibel einsetzbar“, lobte Ritter.

Vor allem hob sie dabei die Betreuung der Trauungen an Samstagen hervor und äußerte den Wunsch nach „vielen weiteren Jahren als Standesbeamtin der Stadt Monschau“. Und auch der Personalrat fand ausschließlich positive Worte: „Du warst stets eine positive, immer gut gelaunte Kollegin, und wir wünschen Dir weiterhin alles Gute und viel Freude bei der Arbeit.“

Johanna Jansen selbst beschrieb ihre Arbeit als „meist entspannt, aber immer abwechslungsreich“. Sie sei immer gerne zur Arbeit gegangen und erinnere sich besonders gut an ihre erste Trauung: „Nach meiner ersten Trauung habe ich später eine Danksagung mit einem Bild dazu bekommen, das war schon sehr schön.“

Hausmeister mit Herz

Arthur Lauscher aus Rohren war 23 Jahre als Schulhausmeister für die Stadt Monschau im Einsatz. Bereits mit 14 Jahren hat er eine Lehre als Elektriker begonnen. 1995 wurde er als Hausmeister an der Gemeinschaftshauptschule Monschau-Roetgen eingestellt und zum Sicherheitsbeauftragten für den Bereich Schule bestellt. 2013 ging das Beschäftigungsverhältnis auf den Schulzweckverband Nordeifel über, bevor 2015 die Gemeinschaftshauptschule Monschau-Roetgen geschlossen wurde.

Seitdem war er für die Elwin-Christoffel-Realschule sowie die Turnhalle auf der Haag zuständig. Anfang Dezember hatte er nun seinen letzten Arbeitstag im Dienst der Stadt Monschau. „Du bist der mit Abstand verlässlichste Schulhausmeister, den man sich vorstellen kann“, versicherte Monschaus Bürgermeisterin. Sie hob insbesondere das Einbringen seiner eigenen Ideen und die selbstständige Erledigung von handwerklichen Aufgaben hervor. Die Zusammenarbeit mit ihm sei stets angenehm gewesen, doch nun stehe der verdiente Ruhestand vor der Tür.

„Gleichzeitig ist das Ausscheiden aber auch ein Verlust, denn du hast das positive Erscheinungsbild der Hauptschule geprägt“, so Ritter weiter. Schmunzelnd fügte sie hinzu: „Falls tatsächlich einmal Langeweile aufkommen sollte, stehen dir die Türen natürlich immer weit offen für eine Nebentätigkeit, denn genug zu tun gibt es.“ Auch der Personalrat blickte auf die insgesamt 49 Dienstjahre zurück. In der Zeit bei der Stadt Monschau habe man Arthur Lauscher als „treue Seele“ kennengelernt, der „vorausschauend und umsichtig denkt und immer ansprechbar war“.

„Du bist ein feiner Mensch und wir lassen dich nur schweren Herzens gehen“, waren die abschließenden Worte an ihn, der zum Abschied ein Hörgerät sowie ein Gebiss geschenkt bekam – beides aus Schokolade, versteht sich. Lauscher erinnerte sich vor allem an seine Anfangszeit bei der Stadt Monschau, aus der er noch einige Anekdoten auf Lager hat. „In den ersten zwei bis drei Monaten war der Start etwas schwierig, besonders die Zusammenarbeit mit dem Bauhof“, sagte er schmunzelnd. „Danach war die Zusammenarbeit aber über all die Jahre vollkommen reibungslos und sehr gut“, stellte er klar.

„Gesicht der Stadtbücherei“

Das 25-jährige Dienstjubiläum konnte Beatrix Reichardt, Diplom-Bibliothekarin in der Monschauer Stadtbücherei, feiern. Bevor die in Imgenbroich lebende Reichardt im Jahr 2004 in den Dienst der Stadt Monschau eingestellt wurde, war sie als Bibliothekarin beim Kreis Aachen beschäftigt. Ritter dankte ihr für ihre Arbeit und bezeichnete sie als „das Gesicht der Stadtbücherei“. Sie hob vor allem ihr besonderes Engagement bei der Weiterentwicklung der Stadtbücherei sowie die Initiierung von besonderen Aktionen wie die regelmäßigen Lesungen oder Bastelangebote für Kinder hervor.

Der Personalrat bezeichnete sie als „gute Seele, die nie Angst hat und auch kein Blatt vor den Mund nimmt“. Reichardt selbst erinnerte sich noch an einige prägende Erfahrungen aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Bibliothekarin und erzählte diese vergnügt. Dabei merkte man ihr die Freude an ihrem Beruf deutlich an. „Ich liebe es, mit Menschen aller Altersklassen zu tun zu haben, denn genau diese Vielfalt zeichnet den Job aus“, so Reichardt, die ihrem Beruf mit großer Leidenschaft nachgeht.

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