Monschau - Zu Pfingsten rockt die Altstadt an drei Tagen

Zu Pfingsten rockt die Altstadt an drei Tagen

Von: P. St.
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AC/DC lässt grüßen: Die Cov
AC/DC lässt grüßen: Die Coverband High Voltage will auch beim Rur-Rock in Monschau die australische Superband punktgenau covern.

Monschau. Der erste „Rur Rock” sorgte zu Pfingsten 2011 in Monschau für beste Resonanz: Vier Bands heizten die Markthalle mit Blues, Rock und gecoverten Songs der Rock-Historie ein. Der gelungenen Premiere folgt nun vom 25. bis 27. Mai das zweite Rock-Festival zu Pfingsten in der Monschauer Altstadt.

Die Organisatoren Wolfgang Kaever und Frank Vecqueray wollen auch diesmal am Ufer der Rur für Rockmusik von Feinsten sorgen. Acht Bands an drei Tagen lassen es krachen. Das Highlight des Festivals dürfte am Pfingstsonntag der Auftritt von High Voltage sein. Die Truppe gilt als eine der besten AC/DC-Coverbands Europas.

„Das Rur Rock Festival soll qualitativ ansprechend sein und verschiedene Musikgeschmäcker bedienen”, sind die Veranstalter ihrem Ziel, das Festival an Pfingsten zu etablieren, wieder ein Stück näher gekommen.

Auftakt mit „Jailbreak”

Der Start ins zweite Rur Rock-Festival soll ein Heimspiel werden. Die Formation „Jailbreak” sorgt für ungeschminkten Garagen-Rock aus Monschau. Seit Jahren sind sie ein Begriff in der Eifeler Musikszene und genießen bereits Kultstatus. Das Prinzip der Band: Frech, laut, spielfreudig!

Danach ist die Bühne frei für „Die Versenker”, bestehend aus Marcel Stoffels, Leadsänger und Gitarrist, Tobias Görtzen, Bassist und Stimme, und Denis Sarp, Schlagzeug und Stimme. Das Trio feiert seine ganz eigene WG-Party mit ausgelassener und extrovertierter Stimmung. Ihre Eigenkompositionen bestechen durch harte und offensive Momente, immer wieder durchbrochen von zurückgenommenen und soften Arrangements.

2011 gelang es der Band, einen hochkarätigen Produzenten für ihr Debütalbum zu gewinnen: Jon Caffery. Der Name des Briten ist auf Engste verknüpft mit der deutschen Topband „Die Toten Hosen”. Darüber hinaus hat er mit „Joy Division” und den Punk-Pionieren „Sex Pistols” gearbeitet.

Für den Topact des ersten Abends sorgen „The Coconut Butts”. Die Band aus der Region steht mit ihrem Ska-Punk und Reggae für gute Laune und Spielfreude. Und trotzdem handelt es sich nicht um eine inhaltslose Spaßfraktion. Es sind die beiden paradoxen Extreme zwischen denen sich die Coconut Butts leichtfüßig hin und her bewegen.

In den letzten zwei Jahren spielten die Jungs, in ihrem ständig vollen Tourkalender über 150 Konzerte in fünf verschiedenen Ländern. Nachdem das Jahr 2011 mit einer Russland-Tour schon mit dem nächsten großen Schritt begann, haben die Coconut Butts im November ihre zweite CD veröffentlicht.

Auch leisere Töne

Am Samstag, 26. Mai, ist es die Sache des Schlagsaiten-Quartetts den zweiten Rockabend zu eröffnen. Das Quartett spielt instrumentale akustische Musik im Spannungsfeld zwischen Gypsy-Swing, Latin-Pop und Rockmusik.

Die vier in der Region Aachen beheimateten Musiker spielen nicht nur in der Tradition Django Reinhardts, sondern bewegen sich musikalisch auch auf den Spuren von Santana, Al DiMeola den Gypsy Kings oder oder den Beatles.

Neben quicklebendig arrangierten Traditionals werden Eigenkompositionen mit einer nicht zu knappen Portion Humor und Spielfreude serviert. Danach darf man auf den Auftritt von Neil Grant gespannt sein.

Seit nun mehr 20 Jahren spielt der Engländer sich in die Herzen der Fans. Gar nicht so leicht ist es, den Stil des Gitarristen einzuordnen. Ein bisschen Folk und ansonsten von allem etwas, aber immer perfekt in Klang, Harmonie und Volumen. Als Meister seines Instruments und des Gesangs sorgt Neil Grant für Kurzweil im Saal oder auf der Festivalbühne. Neil Grant spielt nicht nur seine eigenen Kompositionen, sondern schafft es auch mit Cover-Stücken seinen persönlichen Stil auszudrücken.

Stimmung mit „Carlos”

Für einen stimmungsvollen Ausklang des zweiten Tages sorgt dann „Carlos.” Carlos Cachafeiro, ein Stolberger mit spanischen Wurzeln, macht seit 20 Jahren erfolgreich Musik. Mit seinem aktuellen Cover-Programm, bestehend aus den besten Pop-Rock-Songs der letzten vier Jahrzehnte bis heute, sorgt er auf jeder Veranstaltung für beste Stimmung und ein volles Haus. Eine Gitarre, eine Stimme: Mehr braucht er nicht, um seine Zuhörer zu begeistern.

Mit seiner authentischen Art und seiner großen Bandbreite, angefangen bei emotionalen Balladen über spanische Klänge bis hin zu rockigen Einlagen, ist Carlos in der Lage, sich mit Spontaneität und Flexibilität perfekt auf sein Publikum einzustellen.

Den dritten Rockabend in Monschau eröffnen am Pfingstsonntag gute, alte Bekannte aus dem Vorjahr. Die Jungs von „Xperience” bringen den authentischen Sound der Musik-Legende Jimi Hendrix zurück auf die Bühne. Dabei werden alle wichtigen Stücke von „Hey Joe” bis „All Along The Watchtower” präsentiert und dies natürlich in der klassischen Hendrix-Trio-Besetzung.

Will Pütz ist der Frontmann von Xperience und ein überragender Gitarren-Maestro, darüber hinaus verfügt er über eine unverwechselbare Bluesröhre. Seitdem Bassist Robby Leinesser in den 60er Jahren Jimi Hendrix unmittelbar nach dem legendären Monterey Festival in London live erlebte, war er infiziert von dessen Magie. An den Drums sitzt diesmal Oliver Lutter. Er ist ein überregional bekannter Schlagzeuger und Bigband Leader.

Neben den Hendrix-Interpretationen befinden sich noch Rock&Blues-Songs von ZZ Top, Stevie Ray Vaughn, Jeff Healey oder Gary Moore im Repertoire der Band.

Den Headliner des Rur-Rock 2012 bildet abschließend die AC/DC-Coverband „High Voltage”, die seit 17 Jahren auf Europas Bühnen tourt! High Voltage bringt den Sound der australischen Supergroup authentisch ins Publikum. Sowohl Songs aus der Ära Bon Scott, wie auch aus der Ära Brian Johnson sind im Angebot. „High Voltage” garantieren ein Rock Spektakel der Extraklasse.

Rur-Rock 2012: Das Programm auf einen Blick

Das zweite Rur-Rock-Festival zu Pfingsten mit insgesamt acht Bands findet vom 25. bis 27. Mai 2012 in der Markthalle Monschau, Rurstraße, statt. Folgendes Programm ist vorgesehen:

Freitag, 25. Mai: Jailbreak (Rock), Die Versenker (Deutsch-Rock), The Coconut Butts (Ska, Punk, Reggae).

Samstag, 26. Mai: Schlagsaiten-Quartett (Gpsylatinswingpunk), Neil Grant (Songwriter/Folkmusik), Carlos (Acoustik-Pop-Rock).

Sonntag, 27. Mai: The Xperience (Jimi Hendrix/Led Zeppelin-Cover), High Voltage ( AC/DC-Coverband).

Beginn ist jeweils um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Ein Wochenendticket für drei Tage kostet 30 Euro, Freitag beträgt der Eintritt acht Euro, Samstag 12 Euro und Sonntag 15 Euro.

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