Zittern bis zum Saisonabpfiff

Von: kk
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Nordeifel. In der Aachener Kreisliga A blickt der TV Konzen sorglos in den Ligaendspurt. Zuerst genießen die Konzener ihr obligatorisch spielfreies Wochenende, ehe sie sich auf die letzten Aufgaben gegen Lichtenbusch und in Richterich konzentrieren. Tabellenplatz sechs lautete das Saisonziel der Konzener.

Von solch einem relativ hohen Ziel sind die Nordeifeler A-Ligisten SG Vossenack/Hürtgen und TuS Schmidt in der Dürener A-Liga weit entfernt. Für beide Mannschaften zählt nur noch das Ziel Klassenerhalt. Nach dem vergangenen Spieltag sind beide Teams punkt- und torgleich und mit 30 Punkten nur einen Zähler vom ersten Abstiegsplatz entfernt.

Einen ganz bösen Ausrutscher leistete sich am vergangenen Sonntag die SG Vossenack/Hürtgenwald durch die 1:6-Heimschlappe gegen die SG Türkischer SV Düren. „Wir waren keine fünf Tore schlechter und hatten Torchancen, um 2:1 und 3:1 in Führung zu gehen. Wir haben aber zu sorglos verteidigt und total unnötige Gegentore kassiert“, haderte SG-Coach Nils Degenhardt mit seiner Defensive. Um zum Saisonendspurt „die Köpfe der Jungs freizubekommen“, war am Mittwochabend Bowlingspielen statt Training angesagt.

Bereits am Samstag (Anstoß 15.30 Uhr) haben die Rureifeler bei Salingia Barmen Termin. Die Mannschaft aus dem Jülicher Stadtteil steht mit nur 27 Punkten unter dem Strich. Das soll nach Meinung von SG-Coach Nils Degenhardt auch nach dem Spiel noch so sein: „Das ist ein Endspiel, das wir gewinnen müssen.“

An der Schmidter Eichheckstraße war nach dem 2:1-Sieg am vergangenen Spieltag gegen den Tabellenletzten SC Ederen Strahlen um die Wette angesagt. „Es war ein Spiel, das vom Kampf geprägt war, aber wir hatten ein Chancenplus und deshalb ist unser Sieg verdient“, so TuS-Trainer Georg Bauer. An den letzten vier Spieltagen gab es zwar nur eine Niederlage für die Schmidter, jedoch konnten sie den Rotlichtbezirk der Liga nicht verlassen. „Wir haben zwar gute Ergebnisse erzielt, kommen aber nicht aus dem Quark“, sagt der Trainer, der Zittern bis zum Saisonabpfiff erwartet.

Ziemlich aussichtslos reisen die Schwarz-Gelben am aktuellen Spieltag zum SV Hambach, der nach einer imponierenden Rückrunde auf Tabellenplatz zwei kletterte und in die Begegnung gegen den TuS als Favorit geht.

„Ein Punkt gegen Hambach und eine Woche später ein Sieg gegen Barmen wäre schon okay“, hofft der Schmidter Trainer auf eine beinahe schon optimale Ausbeute.

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