Simmerath - Zirkus und Segen zum Abschied von der Arche

Zirkus und Segen zum Abschied von der Arche

Von: gkb
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„Manege frei!“ hieß es jetzt im katholischen Pfarrheim in Simmerath. Die Vorschulkinder der Kita Arche Noah hatten zum großen Zirkusspektakel in den geschmückten Saal eingeladen. Foto: G. Keutgen-Bartosch

Simmerath. Die Eltern hatten sich zum Abschluss der Kindergartenzeit für die Vorschulkinder der Arche Noah ein großes Fest gewünscht. Zwei Ereignisse prägten dann den Nachmittag in der Arche Noah. Zum einen gab es eine von den Kindern eingeübte Zirkusvorstellung.

Und in einer kleinen Feier nur mit Eltern und Vorschulkindern wurden die Kinder von Pfarrer Stoffels gesegnet und in die Ferien bzw. in die Schule entlassen.

Fantasievolles Treiben

„Manege frei!“ hieß es zunächst im katholischen Pfarrheim in Simmerath. Die Vorschulkinder der Kita Arche Noah hatten zum großen Zirkusspektakel in den geschmückten Saal eingeladen. Eltern, Großeltern und die jüngeren Kinder der Einrichtung kamen alle und ließen sich von dem bunten, fantasievollen Treiben mitreißen.

Die Idee und das entsprechende Konzept für die Zirkusveranstaltung war im Mitarbeiterinnenteam der Kita entstanden und wurde in rund drei Wochen mit den Kindern umgesetzt. Es wurde geprobt und gebastelt. „Alle notwendigen Utensilien sind von den Kindern selbst mit unserer Hilfe erstellt worden“ erläuterte Ingrid Schröder, Leiterin der Arche Noah.

Nach der Begrüßung der zahlreichen Zuschauer führte Zirkusdirektorin Ingrid mit launigen Worten und viel Spaß durch das Feuerwerk der wahrhaft zirkustauglichen Darbietungen. Unterstützt wurde sie von Rania in einem zauberhaften Kostüm aus 1000 und einer Nacht, die mit ihrem Tamburin jeweils einen neuen Programmpunkt ankündigte. Da wechselten sich starke Gewichtheber, Fakire und Feuerläufer mit künstlerisch hochqualifizierten Seiltänzerinnen ab, die ihre pinkfarbenen Bänder elegant durch die Manege schwenkten. Fakire legten sich mit nackten Oberkörpern auf das mit 1000 Nägeln versehene Nagelbrett, drei Amazonen präsentierten Pferdedressur in Vollendung, und Jongleure balancierten mit absoluter Körperbeherrschung kleine Körnersäckchen auf ihren Köpfen. Die Clowns lockerten das Programm mit lustigen Sketchen auf, dann kam Dompteuse Martha mit ihrem wilden Tiger Luka, die beeindruckende Kunststücke eingeübt hatten.

Nicht unerwähnt lassen darf man den Schlangenbeschwörer, der zu den Lauten seiner Blockflöte eine gefährliche Giftschlange aus einem Korb lockte. Auch der Meister der Eisenketten zeigte, wie einfach es doch ist, schwere Eisenketten zu zerreißen.

Absoluter Höhepunkt am Ende der Vorstellung war dann eine besondere Pyramide, die von den Vorschulkindern aufgebaut wurde. Der frenetische Beifall der Eltern und Besucher zeigte Anerkennung für die Kinder und für die Erzieherinnen, die hier wirklich in jeder Hinsicht Hervorragendes geleistet hatten.

Im Anschluss an die Zirkusvorführung trafen sich die Vorschulkinder sowie deren Eltern und Erzieherinnen im Mehrzweckraum der Einrichtung. Hier segnete Pastor Stoffels jedes einzelne Kind und überreichte den Kindern eine Karte in Form einer Schultüte, auf der sein Segensspruch stand. Ein letztes Mal sangen Eltern, Kinder und Erzieherinnen gemeinsam die schönen kindgerechten Kirchenlieder: „Gott baut ein Haus, das lebt“ und „Alle Kinder lernen lesen“.

Das ein oder andere Tränchen...

Am Ende der Feier bekam jedes Kind noch eine von den Erzieherinnen gebastelte Schultüte mit einem Geschenk von seiner Kita. „Bei der Segnung und dem letzten Beisammensein in dieser Runde“, so Erzieherin Martha Küpper, „stand dem einen oder anderen Elternteil doch eine Träne in den Augen“. Sie verabschiedete die Kinder mit Wehmut aber auch mit spannendem Ausblick auf den neuen Lebensabschnitt – die Schule. Als Erinnerung erhielten die Kinder ein T-Shirt der Arche Noah mit den Namen aller 27 Entlasskinder.

Nach der Vorstellung wurde gemeinsam gegrillt, und Salate und Kuchen rundeten die lukullische Seite des Nachmittags ab.

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