Zertifikat auch für die Nationalpark-Schulen

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Am „Markt der Möglichkeiten“ präsentierte sich der Nationalpark Eifel bei der Auszeichnungsfeier der „Schulen der Zukunft“ im Aachener Einhard-Gymnasium. mit den Nationalpark-Schulen. Foto: Th. Arulanandam

Nordeifel. Als einziges Netzwerk unter 22 Schulen wurden die „Nationalpark-Schulen Eifel“ kürzlich durch Staatssekretär Peter Knitsch vom NRW-Umweltministerium als „Schulen der Zukunft“ zertifiziert. Das Gemeinschaftsprojekt von Nationalparkverwaltung Eifel und Förderverein Nationalpark Eifel überzeugte mit der Qualität des Projektes und der großen Resonanz in der Nationalparkregion.

Insgesamt nehmen bis heute 59 Schulen daran teil. Das Projekt habe sich seit 2009 positiv entwickelt und zehn der Nationalpark-Schulen sind nun gleichzeitig Schule der Zukunft und wurden mit der Sonderauszeichnung „Netzwerk der Zukunft“ zertifiziert: „Es ist wichtig, wenn Kinder schon früh lernen aktiv an der Gesellschaft und der Natur teilhaben“, so der Staatssekretär.

Neben dem Netzwerk „Nationalpark-Schulen Eifel“ erhielten in der feierlichen Stunde 22 weitere Schulen der Städteregion Aachen sowie den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg das Zertifikat „Schule der Zukunft“, darunter auch das Monschauer Gymnasium und die Grundschule Imgenbroich-Konzen. Das Zertifikat steht für die erfolgreiche Teilnahme an der Landeskampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“.

Regierungsschuldirektorin Marianne Spiller übergab zudem Urkunden, Hausschilder und Fahnen, womit sich die Schulen künftig in der Öffentlichkeit mit dem Gütesiegel präsentieren können. Das Engagement erhält so öffentliche Anerkennung, der Austausch untereinander wird gefördert und das Profil gestärkt. Die Ausgezeichneten haben in den vergangenen drei Jahren Projekte im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung realisiert und in Unterricht und Schulalltag umgesetzt.

Seit Mitte 2009 läuft das Projekt der Nationalpark-Schulen Eifel, das unter der Schirmherrschaft von Landesschulministerin Sylvia Löhrmann und Umweltminister Johannes Remmel steht. Die teilnehmenden Schulen integrieren das Thema Nationalpark in ihren Schulalltag, in Projekten und Exkursionen. Alle zwei Jahre reichen sie Dokumentationen über ihre Nationalpark-Aktivitäten ein. Die Dokumentationen sind die Grundlage für die Zertifizierung der Schulen. Mittlerweile sind 59 Schulen im Netzwerk der Nationalpark-Schulen Eifel aktiv. Im November 2013 fand die zweite Auszeichnung der Schulen als „Nationalpark-Schulen Eifel“ statt, bei der 49 Schulen zertifiziert wurden.

Das Projekt Nationalpark-Schulen Eifel bietet regionalen Schulen die Möglichkeit, ihren Bezug zum Nationalpark Eifel herauszustellen. Für die Lehrpersonen der Nationalpark-Schulen bietet der Fachbereich Umweltbildung der Nationalparkverwaltung in Kooperation mit dem Förderverein Nationalpark-Eifel regelmäßig Fortbildungen an. Sie dienen dem Austausch der beteiligten Schulen untereinander sowie mit der Nationalparkverwaltung und dem Förderverein.

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