Zeigt Germania Eicherscheid mal das Pokalgesicht?

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Eifel. So richtig zufrieden ist man beim Nordeifeler Bezirksligisten Germania Eicherscheid nicht, auch wenn man in der zweiten FVM-Pokalrunde angekommen ist.

In der Meisterschaft fehlen der Mannschaft noch die konstant guten Leistungen, allerdings konnte Trainer Bernhard Schmitz nur selten auf alle Stammkräfte zurückgreifen. Trotz aller personellen Probleme ließ die Mannschaft aber Punkte liegen, die der Coach nicht eingeplant hatte.

Die 1:2-Niederlage zuletzt bei Rheinland Dremmen stuft der Trainer in die Kategorie „Punkte verschenkt“ ein. „Es ist schon enttäuschend, wenn man da noch nicht mal einen Punkt holt“. Nach der Minipause gehen die Heinsberger Wochen für die Eicherscheider weiter, denn nach der Begegnung in Dremmen stellt sich am Sonntag mit Union Schafhausen die nächste Mannschaft aus einem Heinsberger Stadtteil vor, wobei der aktuelle Gegner der Germania dabei ist, sein Image als Fahrstuhlmannschaft abzulegen.

Nach der Saison 2010/11 stieg die Union aus der Bezirksliga ab. Nach zwei Jahren A-Liga schaffte man wieder den Aufstieg, jedoch blieb man nur eine Saison Bezirksligist. Dann ging es wieder zurück in die A-Liga, aber aus der stieg man nach der vergangenen Saison direkt wieder auf. Aus den vergangenen Jahren hat man im Heinsberger Ortsteil aber gelernt, denn in dieser Saison hat die Union mit dem Abstieg nichts zu tun. Aktuell blickt sie als Tabellendritter eher in die Landesliga als in die Kreisliga.

Dass der Aufsteiger in der neuen Umgebung angekommen ist, beweist die gute Zwischenbilanz von fünf Siegen, vier Unentschieden und nur zwei Niederlagen. Selbst beim Ligaprimus Germania Kückhoven erreichten die Heinsberger ein beachtliches 2:2. Germania-Trainer Bernhard Schmitz konnte den Gegner am vergangenen Spieltag, bei der knappen 0:1-Niederlage gegen Concordia Oidtweiler, beobachten.

„Das ist eine technisch gute und sehr laufstarke Mannschaft, die gut verschiebt und variabel spielt“, war er vom Gegner, der am vergangenen Spieltag noch auf zwei seiner besten Akteure verzichten musste, angetan. „Wenn wir denen Paroli bieten wollen, dann müssen wir schon alles abrufen“, stellt der Coach sein Team auf eine eminent schwierige Aufgabe ein. Mein Tipp: 3:2

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