Zeigt die Germania das schöne Pokalgesicht auch im Punktspiel?

Von: kk
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Nordeifel. Genauso unterschiedlich wie die Tabellenplätze sind auch die Aufgaben, die auf die beiden Nordeifeler Bezirksligisten am siebten Spieltag warten.

In der Gruppe 3 reist der Tabellenletzte TuS Schmidt zum Tabellenfünften Kaller SC. In der Gruppe 4 reist Germania Eicherscheid als Tabellenvierter in den Ligakeller zu den Sportfreunden Uevekoven.

SF Uevekoven - Germania Eicherscheid: Zufrieden konnte Germania Trainer Bernhard Schmitz mit der Punkteteilung gegen den SC Kellersberg nicht sein. „Wir nutzen unsere Chancen nicht, kassieren dafür aber ein vermeidbares Gegentor“, grantelte er nach dem 1:1 gegen den harmlosen Aufsteiger.

Dass die Mannschaft noch nicht den Rhythmus gefunden hat, der sie in der vergangenen Saison so stark gemacht hat, führt der Coach in erster Line auf die personellen Probleme zurück. Da meistens fünf Stammkräfte zu ersetzen sind, ist Improvisieren angesagt. Entschuldigend lässt der Coach auch gelten, dass die englischen Wochen in der Pokalrunde zusätzliche Körner gekostet haben. Am Donnerstag stand für die Germania mit der Halbfinalbegegnung gegen den Mittelrheinligisten SV Eilendorf die fünfte englische Woche auf dem Plan (siehe Bericht auf dieser Seite).

Am Sonntag reisen die Eicherscheider zu den Sportfreunden Uevekoven, deren Begegnung letzten Sonntag bei Arminia Eilendorf nach dem tödlichen Verkehrsunfall eines Uevekovener Spielers abgesagt wurde. Mit Siegen gegen Verlautenheide und Dremmen startete die Mannschaft aus Wegberg Stadtteil gut in die Saison. Danach kassierte man aber drei Niederlagen in Serie und rutschte in den Keller der Liga ab.

Auch wenn die überragende Pokalpartie am Donnerstag gegen den Mittelrheinligisten die Blau-Weißen einiges an Kraft gekostet haben dürfte, gehen sie als Favorit in die Begegnung

Kaller SC – TuS Schmidt: „Da habe ich gedacht, das kann doch nicht wahr sein“, hatte der Trainer des TuS Schmidt, Andreas Lennartz, schon seine Probleme, die 0:8-Niederlage am vergangenen Spieltag beim Aufsteiger Sportfreunde Düren wegzustecken. Im ganz tiefen Tal der Tränen befand der Coach sich in der ersten halben Stunde, in der die Dürener 7:0 in Führung gingen: „So etwas habe ich noch nie erlebt, da habe ich gedacht, hier verlieren wir zweistellig.“

Zum Glück der Schwarz-Gelben schalteten die Dürener nach der deutlichen Führung zwei Gänge zurück und machten den Endstand erst kurz vor Schluss klar. Wie schon in den Wochen zuvor, so stand für den Coach und dessen Co-Trainer Tim Krumpen auch unter der Woche Seelenmassage auf dem Plan. Nach sechs Spieltagen wird aber deutlich, dass der Spielplan es nicht gut mit den Schmidtern meinte, denn meistens mussten sie gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte spielen.

Auch am Sonntag wartet mit dem SC Kall wieder ein Gegner aus dem oberen Tabellendrittel. Die Kaller kassierten die beiden Niederlagen gegen die Aufstiegsaspiranten Germania Lich-Steinstraß und Schwarz-Weiß Düren. Gegen Straß, Bedburg und Brauweiler punkteten die Kaller dreifach, gegen Aufsteiger Langerwehe mussten sie sich mit einer Punkteteilung begnügen.

Andi Lennartz weiß, dass auf sein Team erneut eine eminent schwere und kaum lösbare Aufgabe wartet. „Wir müssen uns in Kall ganz anders präsentieren als in Düren“, setzt er beim Tabellenfünften auf die defensive Variante und hofft auf ein achtbares Ergebnis.

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