Woffelsbach - Woffelsbach freut sich auf die neue Mitte

Woffelsbach freut sich auf die neue Mitte

Von: P. St.
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Die Projektpartner des Interreg-Programms zur Förderung des Jugendtourismus freuten sich in Berlin über die Genehmigung der Mittel.

Woffelsbach. Drei Jahre lang haben die Bemühungen gedauert, europäische Fördermittel für die Gestaltung der „Neuen Mitte” in Woffelsbach zu erhalten. Nun ist es endlich soweit. Nachdem die Rurseeorte Einruhr und Rurberg in der Vergangenheit touristisch verstärkt gefördert und herausgeputzt worden, ist nun Woffelsbach an der Reihe.

Der Begleitausschuss der Interreg Euregio Maas-Rhein Eifel-Touristik Agentur NRW e.V. tagte jetzt unter neuem Vorsitz und genehmigte insgesamt neun Projekte mit einem Finanzvolumen von 27,5 Millionen Euro. Die aus der Eifel beteiligten Kommunen nutzten den mehr als würdigen Rahmen der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB), um die lang ersehnte Genehmigung der Mittel schon einmal erfreut bekanntzugeben.

„Blue Sport Hot Spot”

Das Projekt läuft unter dem Begriff „Blue Sport Hot Spot” und fördert neue Tourismuskonzepte mit dem Schwerpunkt Jugendtourismus. Aus der NRW-Eifel sind neben der Gemeinde Simmerath noch Blankenheim und Dahlem beteiligt. Die Projektpartner der Eifel wollen das Gesamtpaket, das zusammen bei 5,3 Millionen Euro liegt, noch zu einem späteren Zeitpunkt detailliert vorstellen.

Das Investitionsvolumen für die neue Mitte Woffelsbach liegt bei rund 1,5 Millionen Euro. Die Planung für Woffelsbach sieht vor, auf dem Gelände des jetzigen Gemeindecampingplatzes am Rufseeufer vier Jugendgästehäuser mit jeweils acht Betten zu errichten. Hinzu kommt ein Gemeinschaftshaus mit Außenanlagen. Die Abwicklung liegt in den Händen der Gemeinde Simmerath; der finanzielle Eigenanteil die Gemeinde liegt bei 20 Prozent.

Das Projekt soll innerhalb von drei Jahren abgewickelt werden. „Wesentliche Bauaktivitäten sind vor dem Herbst nicht zu erwarten”, sagte Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns in Berlin, daher sei der Vertrag mit dem Campingplatz auch noch bis zum Herbst verlängert worden. In die konkrete Planung wird erst eingestiegen, wenn der Förderbescheid vorliegt.

Über die Mittelzuweisung freute sich auch Margareta Ritter. Die heutige Monschauer Bürgermeisterin hatte seinerzeit in ihrer Funktion als Leiterin der Stabsstelle für Wirtschaftsförderung bei der Gemeinde Simmerath das Projekt auf den Weg gebracht.
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