Wo einst die Tuchmacherei blühte und die Dorfjugend tanzte

Von: js
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Otto Drosson vom Imgenbroicher Heimatverein referierte sachkundig und ausführlich über die Geschichte des Hauses und der Siedlung im Grünental. Foto: Josef Schreier

Imgenbroich. Auf Einladung des Pfarreirats der Pfarrgemeinde Imgenbroich machte sich eine Schar von Imgenbroicher Senioren letzte Woche auf zu einem Nachmittagsausflug zu dem neu eröffneten Restaurant in Grünental. An diesem historischen Ort konnte manche Erinnerung aufgefrischt werden.

Das Haus unten im Rurtal war in den 1950er Jahren ein beliebter Treffpunkt für die Jugend der Umgebung und insbesondere von Imgenbroich gewesen. Manche der jetzt im Seniorenalter angelangten Jugendlichen von damals waren schon jahrelang nicht mehr in Grünental gewesen und zeigten sich erfreut darüber, wie sich das Haus und die unmittelbare Umgebung unter dem neuen Besitzer herausgeputzt haben.

Der Geschäftsführer des Imgenbroicher Heimat- und Geschichtsvereins, Otto Drosson, referierte sachkundig und ausführlich über die Geschichte des Hauses, die bis zur Blütezeit der Imgenbroicher Tuchmacherindustrie unter den Familien Offermann und Werner zurückgeht. Seit 1885 betrieben wechselnde Besitzer und Pächter mit wechselndem Erfolg dort eine Gastronomie, die etwa um die Jahrtausendwende zum Stillstand kam. Erst vor kurzem gab es einen hoffnungsfrohen Neuanfang.

Die Imgenbroicher Senioren waren jedenfalls von der Initiative des Pfarreirates begeistert und erlebten einen informativen und kommunikativen Nachmittag.

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