Wirtschaftstag mit Flair eines Volksfestes

Von: Ernst Schneiders
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Während sich Monschaus CDU-Ratsvertreter Rainer Mertens todesmutig auf einen Squad setzte, mussten die Oldtimer-Chauffeure den Nachweis erbringen, dass sie die Ausmaße ihrer sehenswerten Karossen im Griff haben. Foto: Ernst Schneiders

Imgenbroich. Den ganzen Tag über Remmidemmi, tausende Besucher, schönes Spätsommerwetter. Dort wo sonst die Kundschaft von Plus, Aldi und Victor parkt sowie auf der teilweise gesperrten Trierer Straße war jede Menge los. Der 10. Monschauer Wirtschaftstag hatte so etwas von Volksfest.

Und da man als „Zugereister” ohnehin den Eindruck hat, dass in der Eifel jeder jeden kennt, hatten sich Besucher der bunten Treiben irgendwie alle etwas zu sagen.

Der Tag wart noch nicht vorüber, da strahlte Werner Krickel, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Monschauer Unternehmen (AMU), bereits mit der Sonne und die Wette.

Alles im grünen Bereich, freute sich der politisch Grüne. Die Aussteller seien durchweg zufrieden. Das wurde der Lokalredaktion dann auch bei einem Rundgang über den Wirtschaftstag bestätigt. Rundum zufriedene Gesichter.

Pascal Kaulartz, Chef eines Dachdeckerbetriebs, brachte es auf den Punkt: „Dieser Wirtschaftstag zieht wieder, wie in Vorjahr.” Der junge Unternehmer hatte das Thema des „Forum Eifel” vom Freitagabend aufgegriffen und zeigte, wie das mit der Wärmedämmung so vor sich geht.

Dabei gab es nicht nur Interesse der Besucher, sondern auch konkrete Kontakte, die hilfreich seien, vernünftiger Terminabsprachen zu treffen.

Etwas verloren kam sich der Perlenbachverband vor der Neuen Venn Apotheke vor. Für Derk Buchsteiner, Technischer Geschäftsführer, war das aber auch schon der einziger Kritikpunkt.

Ansonsten hatte er Grund zur Freude: „Unsere Produkte werden rege nachgefragt.” Themen seien außerdem der Wasserdiebstahl in Schmidt oder die Umsatzsteuer-Erstattung. Erfreut waren auch Anbieter von Squads vor er Sparkasse.

In diesem Segment werde immer stärker nachgefragt, hieß es. Einer der Interessenten war der Monschauer Ratsvertreter Rainer Mertens. Todesmutig setzte er sich auf eine solche Maschine und drehte eine Runde auf dem abgesteckten Parcours. Die Kurverei war schon recht leidlich, lediglich bei den Haltungsnoten gab es Abstriche.

Kulinarisch wurde so gut wie alles geboten, was zu einer solchen Veranstaltung dazugehört, angefangen mit Waffeln, Kucken, Steak vom Grill, Fischbrötchen und, und, und. Und für Unterhaltung war auf zwei Bühnen ebenfalls gesorgt, es wurde getrommelt, gepfiffen, gesungen und folkloristisch getanzt. Alles in allem eine runde Sache, die, so hofft nicht nur Werner Krickel, ihre Strahlkraft auf Handel, Handwerk und Gewerbe in Monschau noch eine ganze Weile behält.

Natürlich ließ sich auch die Politik reichlich blicken. Nicht nur Monschaus gewählte Bürgermeisterin Margareta Ritter schaute vorbei, sondern auch die Bundestagskandidaten von CDU und SPD, Helmut Brandt und Martin Peters. CDU, SPD, FDP und Grüne hatten ihre Stände aufgebaut, um all das an den Mann zu bringen, was man glaubt, eine Woche vor der Wahl an den Wähler bringen zu müssen.

In Gegensatz dazu war die Idee der Spedition Hermanns & Kreutz ein „Bringer”. Sie ließ zwei Sattelzüge durch die nähere Umgebung kreisen und bot damit so manchem Besucher die Gelegenheit, sie einmal wie ein „Kapitän der Landstraße” zu fühlen.
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