Wirtschaft und Wissenschaft vernetzen

Von: P. St.
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Als Partner und Vermittler ver
Als Partner und Vermittler versteht sich das Himo Imgenbroich, um das Technologietransfer-Projekt „TeTTRA” für Unternehmen nutzbar zu machen. Ein Chance für die Region sehen darin auch Himo-Geschäftsführerin Margareta Ritter (li.) und Zentrumsleiterin Silke Marczincik (re.) Netzwerkmangerin möchte den Technologietransfer beschleunigen. Foto: P. Stollenwerk

Imgenbroich. Technologietransfer heißt das Zauberwort in der heutigen Wirtschaftswelt: Unter Technologietransfer versteht man die Weitergabe von wirtschaftlich verwertbaren Fähigkeiten und den Austausch von Wissen. Diesen Transfer machen sich immer mehr Unternehmen zunutze, indem die Wirtschaft mit der Wissenschaft kooperiert.

An diesem Punkt steigt nun das Projekt „TeTRRA” ein. Diese sechs Buchstaben stehen für „Technology Transfer and Recruting in Rural Areas”. Dieses Unwort sollte aber niemanden verschrecken, denn dahinter steht ein Team von deutschen, belgischen und niederländischen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft, die ihr wesentlichen Ziel darin sehen , durch den Ausbau des Technologietransfers Fachkräfte für den ländlichen Raum zu gewinnen. Dafür ist ist es erforderlich, die Verbindung zwischen Unternehmen und Hochschulen zu stärken. Studenten und Schulabsolventen sollen aktiviert werden, bei regional ansässigen Unternehmen in der Grenzregion einzusteigen. Denn, so sagen die Intiatoren: „Das wissenschaftliche Know-how soll genau dort landen, wo es wirtschaftlich in Wert gesetzt werden kann: bei den Unternehmen selbst” .

„TeTTRA” ist ein mit Interreg-Mitteln gefördertes Projekt und versteht sich im weitesten Sinne als Motor für die Wirtschaftsförderung in der Städteregion Aachen. Die Städteregion ist zudem einer von insgesamt 13 Projektpartnern und hat mit Nathalie Malekzadeh seit Mitte April 2011 auch eine Netzwerkmanagerin eingestellt. Die junge Frau , die in Maastricht den „Master of European Studies” erworben hat, machte jetzt im Himo in Imgenbroich Werbung in eigener Sache.

Das Himo spielt beim Technologietransfer eine wichtige Rolle, ist es doch eine von vier Schalt- und Kontaktstationen für die Unternehmen in der Region. Nathalie Malekzadeh möchte zunächst einmal das Projekt bekanntmachen, und später dann zu Netzwerktreffen einladen, um die Kontakte zu den Unternehmen zu knüpfen. „Wir möchten konkrete Hilfe für das vermeintlich strukturschwache ländliche Gebiet leisten.” Das Himo sei ein „Superbeispiel” dafür, wie die Technologieregion gestärkt werden könne.

Viele Unternehmen beklagten derzeit den Mangel an Fachkräften. In der Regel verlassen die Studenten nach ihrem Abschluss die Region, um beruflich im Ausland oder in wirtschaftlichen Ballungszentren Fuß zu fassen. Auch die Grenzregion verfügt über eine Vielzahl qualifizierter und attraktiver Unternehmen verfügt, aber es häufig noch am erforderlichen Bekanntheitsgrad. Über zielgerichtete Kontakte möchte das Netz „TeTTRA” diese Lücke nun schließen. In Gesprächen mit den ortsansässigen Unternehmen soll eine individuelle Unterstützung angeboten werden. Veranstaltungen und Messen zur Rekrutierung von Mitarbeitern sollen als Kontaktbörse zwischen Studierenden und Unternehmen dienen., aber auch der Kontakt zwischen den Unternehmen soll intensiver werden und zu gegenseitigem Nutzen führen.

Die Netzwerkmanagerin Nathalie Malekzadeh ist bei der Städteregion erreichbar unter der Rufnummer 0241-5198 2605.
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