Nordeifel - Wirtschaft und Tourismus im Interesse der Bevölkerung

Wirtschaft und Tourismus im Interesse der Bevölkerung

Von: M.S.
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Gruppenbild mit Axel Wirtz MdL
Gruppenbild mit Axel Wirtz MdL. Wirtz war Gastredner zur Konzener Hauptversammlung der Frauen - Union Nordeifel. Foto: Manfred Schmitz

Nordeifel. Die Frauen-Union Nordeifel eröffnete jetzt den kurzen NRW-Wahlkampf im Hinblick auf die Regierungsneubildung am 13. Mai - und das mit Sachlichkeit und Argumenten, statt mit Verbalattacken auf den politischen Gegner.

Die Vorsitzende Wiltrud Strunk begrüßte knapp 20 Parteifreundinnen und Gäste, 13 von ihnen waren stimmberechtigt. Als Gastredner war der CDU-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Aachener Kreis-Union, Axel Wirtz, eingeladen. Und der sieht dem Wahltermin auf Landesebene offenbar optimistisch entgegen, lud er doch eine 50-köpfige Frauen-Delegation der Unions-Christdemokraten spontan ein, ihn nach Wiedererringung seines Mandates in der Landeshauptstadt zu besuchen.

Die Vorsitzende berichtete über die Jahresaktivitäten und bedauerte, dass die geplante Aktion Kunst auf dem Dorf „bislang noch nicht verwirklicht werden konnte”.

Auch lokalpolitisch interessante Nordeifeler Themen wie Windpark, Pumpspeicherkraftwerk kamen immer wieder zur Sprache „und wir haben teils heftig und kontrovers diskutiert”. Die Sprecherin schloss ihren Bericht mit dem Hinweis, dass ein Besuch in einer Behindertenwerkstatt sich in Vorbereitung befinde. Der aktuellen Mitgliederbestand beträgt 220.

Axel Wirtz überbrachte die Grüße des 3500 Mitglieder zählenden CDU-Kreisverbandes und forderte: „Am 13. Mai müssen in Nordrhein - Westfalen andere politische Verhältnisse her als jetzt”. Kanzlerin Angelika Merkel bezeichnete der Stolberger Abgeordnete im Düsseldorfer Parlament als „starke Lokomotive, die Europa voranbringt”.

500 Millionen Europäer, postulierte Wirtz, sollten partnerschaftlich zusammenstehen, „wir müssen stark sein in Konkurrenz insbesondere zu Asiaten, die gewaltig auf die Weltmärkte drängen”.

Die bisherige rot-grüne Landesregierung Kraft/Löhrmann habe eine „unverantwortliche Verschuldungspolitik getrieben, und die passt keinesfalls zum Charakter der Eifelbewohner”. Wirtz mahnte, der wirtschaftlich für die Nordeifelregion unentbehrlicher Tourismus müsse im Interesse der Bevölkerung wie auswärtiger Gäste möglich sein, „freilich ohne den Naturschutz zu vernachlässigen, bei allem politischen Wirken hat der Mensch aber unbedingt den Platz im Mittelpunkt”.

Es liege im ureigenen Interesse der Nordeifelbewohner, stellte Wirtz fest, „dass hierzulande der Straßenausbau zügig vorangetrieben wird, die Anbindung nach Aachen ist zu optimieren, die Menschen in der Städteregion verdienen es nicht, bei ihrem täglich erforderlichen Güter- wie Individualverkehr zur Arbeit ständig im Stau zu stehen”.

Mit einem Appell an seine Zuhörerinnen, in ihrem häuslichen Wirkungs- und Bekanntenkreis dafür zu kämpfen, „die Unions - Stammwählerschaft zu mobilisieren und an die Urnen zu bringen”, schloss der Redner.

Sein Fazit: Für die Christdemokraten bestünden gute Chancen auf Wahlsieg, beim Votum sei nichts entschieden.

Nach angeregter Diskussion ging es unter Axel Wirtz Leitung an die Vorstandsneuwahl. Sie erbrachte auf einigen Positionen personelle Veränderungen. Wiltrud Strunk freilich bleibt Vorsitzende, künftig jedoch vertreten von Ute Koll-Harzheim und Ursula Wlasak. Eva Krings kandidierte erstmals und erfolgreich um die Funktion der Schriftführerin. Das Beisitzer-Gremium stellen Roswitha Bäuerlein-Gieraths, Margitta Hill, Bernadette Rader und Gertraud Wolf.
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