Lammersdorf - Winterwandertagen des Eifelvereins: 150 Besucher

Winterwandertagen des Eifelvereins: 150 Besucher

Von: bl
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Bei strahlendem Sonnenschein und einer grandiosen Fernsicht zeigte das Monschauer Land den Teilnehmern der 26 Winterwandertage des Lammersdorfer Eifelvereins eine seiner schönsten Seiten. Foto: Bernd Läufer

Lammersdorf. Pünktlich zu den 26. Winterwandertagen des Lammersdorfer Eifelvereins zeigte sich das Monschauer Land von einer seiner schönsten Seiten. Bei strahlendem Sonnenschein, winterlichen Temperaturen und einer grandiosen Fernsicht erlebten 150 Wanderer vom 27. bis 31. Dezember auf den insgesamt acht Touren eine zum Teil von Raureif überzogene Märchenlandschaft.

Neben ihren Mitgliedern konnte die Ortsgruppe auch diesmal wieder zahlreiche Gäste begrüßen. Einige Teilnehmer hatten sogar die weite Anfahrt aus dem Aachener und Heinsberger Raum auf sich genommen, um dabei sein zu können.

Startpunkt für die beiden Wanderungen zum traditionellen Eintopfessen in Widdau war diesmal die Rohrener Pfarrkirche.

Die von Hubert Kreutz und Hartmut Riege geführte Wanderung bot zunächst herrliche Aussichten über das weitläufige Weideland zwischen Rohren und Höfen auf den Vennrand, bevor es hinab zur historischen Sägemühle im Kluckbachtal ging.

Den ersten Zwischenstopp legten die Teilnehmer der längeren Route unter Leitung von Siegfried Breuer am Forsthaus Rothes Kreuz ein. Von dort aus folgten sie dem Riffelbachtal nach Hammer. Das letzte Wegstück überraschte mit beeindruckenden Blicken auf das tiefe Tal der Rur.

Der zweite Tag führte in die Umgebung nördlich von Lammersdorf. Auf der kürzeren Tour erkundeten die Wanderer unter Leitung von Ingbert Babst und Werner Schulz das weitläufige Waldgebiet von Finkenbur und Birkhahnskopf. Die 22 Kilometer lange, von Elmar Babst geführte „Königsetappe” der diesjährigen Winterwandertage hatte sowohl den tiefsten als auch den höchsten Punkt des Ortes zu bieten. Zunächst ging es hinab zur Kalltalsperre auf 420 Meter, um gleich darauf den 585 Meter hohen Langschoss zu „besteigen”. Am Hasselbach vorbei erreichten die Wanderer das Vorbecken der Dreilägerbachtalsperre. Über den Talkenbergsteg ging es parallel zum Dreilägerbach wieder zurück. Seinen Ausklang fand der Wandertag an der weihnachtlich geschmückten Lammersdorfer Grillhütte bei Kuchen, Kaffee, Glühwein und einem wärmenden Feuer.

Der Montag bescherte vielfältige Natur- und Landschaftserlebnisse im Nationalpark Eifel. Der Weg führte von Einruhr aus zunächst auf die Wollseifener Hochfläche, wo sich den Wanderern unter Führung von Elisabeth und Bernd Läufer eine beeindruckende Fernsicht bot. Weiter ging es am Obersee entlang nach Rurberg. Der letzte Anstieg führte hinauf zur Schönen Aussicht, die an diesem Tag ihrem Namen alle Ehre machte.

Am vierten Tag statteten die Wanderer von Roetgen aus dem Nachbarland Belgien einen Besuch ab. Die kürzere, von Friedhelm Cremer und Otto Schlepütz geführte Wanderung brachte die Teilnehmer über Reinartzhof am Brachkopf entlang ins Quellgebiet der Weser. Hildegard Felser-Kriener nahm auf der längeren Route ihre Mitwanderer mit durch das Gebiet des Osthertogenwaldes. Steinbach und Weser waren teilweise zugefroren und boten ein ganz besonderes Naturschauspiel. Dass das Hohe Venn auch im Winter eine faszinierende Landschaft ist, bewies das Teilstück über Pfade und Stege durch das Kutenhartvenn.

Die von Robert Johnen geführte Silvesterwanderung machte deutlich, was für unterschiedliche Landschaften die Umgebung von Mützenich zu bieten hat. Von Dreistegen aus führte die Wanderung zunächst durch das wildromantische Rurtal zum Kloster Reichenstein. Über Bredtbaum, Platte Venn und dem renaturierten Mützenicher Venn erreichte die Gruppe Kaiser Karls Bettstatt und den Steling mit seiner einzigartigen Fernsicht.
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