Winter schlägt in der Eifel zu: Lkws bleiben liegen

Von: ag/P.St.
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Schneefall hat auf der B258 in der Eifel für Behinderungen gesorgt. Foto: Andreas Gabbert
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Schneefall hat auf der B258 in der Eifel für Behinderungen gesorgt. Foto: Andreas Gabbert

Städteregion. Autos landeten im Graben, Lastwagen stellten sich quer. „Nun ist es soweit“, begann der Bericht der Polizei Aachen zur Verkehrslage mit einem Augenzwinkern. „In der Eifel, im Bereich Simmerath und Monschau, werden winterliche Verhältnisse im Winter gemeldet.“ Ab Mittag kam es dort durch Schneefall zu zum Teil erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Auf der Bundesstraße 258, zwischen Konzen und Fringhaus, waren kurz nach 12 Uhr aufgrund des starken Schneefalls mehrere Lastwagen steckengeblieben. Es dauerte rund eine Stunde, bis die Fahrer ihre Gefährte wieder befreit hatten und weiterfahren konnten. Zahlreiche Autofahrer wendeten entnervt auf der Fahrbahn, die innerhalb kürzester Zeit vereist und spiegelglatt geworden war.

Vor dem ehemaligen Bahnübergang auf der B258 in Konzen rutschten zu dieser Zeit aufgrund der winterlichen Verhältnisse zwei Autos in den Graben. Abschlepperunternehmer mussten die Fahrzeuge bergen. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden war gering. Auch im Gewerbegebiet in Imgenbroich standen Lastwagen quer.

Probleme gab es auch auf der kleinen Himmelsleiter zwischen Roetgen und Fringshaus, wo ebenfalls zwei Lastwagen, die in Richtung Fringshaus fuhren, liegenblieben, und für einen Rückstau sorgten. Dort bewährte sich jetzt der vor einigen Jahren erfolgte weitgehende Abbau der sogenannten „Mäusetunnel“ in der Fahrbahnmitte. So hatte der bergauf fahrende Verkehr die Chance, unter Nutzung der Gegenfahrbahn an den liegengebliebenen Lastwagen vorbeizuziehen.

Die sieben Räum- und Streufahrzeuge der Straßenmeisterei in Rollesbroich waren wegen der Glättegefahr in der Nacht zu Donnerstag schon um 2.30 Uhr ausgerückt, um rund 15 Tonnen Salz auf die Straßen zu bringen. 320 Kilometer groß ist das Straßennetz, das von der Straßenmeisterei in Rollesbroich betreut wird.

Mit Beginn des Schneetreibens am Donnerstagmittag wurden die Schneepflüge an die Fahrzeuge montiert und es wurde mit dem Räumen begonnen. „Wir haben den Wetterbericht beobachtet. Das war ja auch so angekündigt“, sagte der Leiter der Straßenmeisterei, Bruno Alzer. Vor besondere Schwierigkeiten habe der Wintereinbruch seine Mitarbeiter nicht gestellt. „Wir machen das ja nicht zum ersten Mal“, sagte Alzer.

Noch reichlich Streusalz auf Lager

Bis 22.30 Uhr sollten die sieben Fahrzeuge am Donnerstag auf den Straßen der Eifel unterwegs sein. „Dann machen wir Pause. In dieser Zeit besteht keine Räumpflicht. Ab 2.30 Uhr geht es wieder los. Dann übernimmt die nächste Schicht“, kündigte Alzer an.

Streusalz liegt nach Alzers Angaben in Rollesbroich noch genug bereit. Rund 1500 Tonnen sollen es noch sein.

Für die nächsten Tage mahnt die Polizei zur Vorsicht auf winterlichen Straßen in der Region. „Erfahrungsgemäß steigen die Unfallzahlen bei erheblichen Witterungsumschwüngen.“ Auf die vorgeschriebene Bereifung bei der Fahrt mit Kraftfahrzeugen auf winterlichen Straßen wird besonders hingewiesen.

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