Winter-Gastspiel in der Eifel: Schneelast und Straßensperre

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Unter der Last des nassen Schn
Unter der Last des nassen Schnees knickten am Burgring mehrere Bäume ab und versperrten die Umgehungsstraße. Foto: H. Schepp

Nordeifel. Es ist nach Angaben der Wetterfrösche nur ein Winter-Gastspiel, dessen Ende bereits wieder absehbar ist, und das leider nicht in eine „Weiße Weihnacht” mündet. Der Wintereinbruch, der am Freitagabend zumindest in den höheren Lagen das Kommando auf den Straßen übernahm, hat aber für ein arbeitsreiches viertes Adventswochenende der Rettungsdienste, Einsatzkräfte und der Straßenwärter gesorgt.

Am Freitagnachmittag gingen die Niederschläge zunächst in höchsten Lagen, später ab einer Höhe von etwa 400 Metern von Regen in Schnee über. Erst als sich die Temperaturen der Null-Grad-Marke näherten, blieb der weiße „Pratsch” dann auch auf den Straßen liegen und sorgte hier sogleich für Behinderungen.

Bergung auf der B266

So rutschte auf der schneeglatten Bundesstraße 266 zwischen Einruhr und Kesternich am späten Abend gegen 23 Uhr ein Lkw mit Anhänger in den Graben und beschädigte dabei eine Leitplanke. Der Fahrer blieb unverletzt, wie die Polizei berichtete. Die umfangreichen Bergungsmaßnahmen erforderten eine zeitweise Sperrung der Strecke, Polizeibeamte regelten den Verkehr. Erst gegen 3.40 Uhr wurde die Straße wieder freigegeben.

Für die Feuerwehr Monschau war dann die folgende Nacht zum Samstag besonders arbeitsreich. Zu insgesamt 13 Einsätzen im Stadtgebiet Monschau mussten die freiwilligen Kräfte ausrücken. Durch die Schneelast kam es zum Abbrechen und Umknicken von Astwerk und Bäumen, insbesondere die Umgehungsstraße (Burgring) war hiervon betroffen. „Alle Straßen konnten durch den Einsatz von Motorsägen wieder befahrbar gemacht werden”, vermeldete Feuerwehrsprecher Heiner Sauren.

Stromausfall

Während eines Stromausfalls in den Ortschaften Konzen und Imgenbroich am Freitagabend musste das Gerätehaus in Imgenbroich als Anlaufstelle für Hilfesuchende besetzt werden. Wo genau vermutlich auch die Schneelast das Netz unterbrochen hat, war vom Stromversorger am Wochenende nicht zu erfahren, die Störung konnte jedoch recht schnell wieder behoben werden.

Unter dem Einsatzstichwort „Person im Wasser” rückten Samstagmittag mehrere Löschgruppen der Feuerwehr sowie Notarzt und Rettungswagen zum Burgau aus. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte konnte schnell Entwarnung gegeben werden, da die Kanufahrerin sich selbst ans Ufer hatte retten können.

Für das Wintersportzentrum in Rohren reichte der Wintereinbruch am Freitag, um zumindest den Übungslift in Betrieb nehmen zu können. Eine Talabfahrt war am Wochenende aber noch nicht möglich.
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