Windpark Lammersdorf ist fest auf der Rechnung

Von: P. St.
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Lammersdorf. Es ist nicht sicher, ob noch im Laufe des Jahres konkret mit dem Bau des Windparks Lammersdorfer Wald durch die Stawag begonnen wird. Sicher ist allerdings, dass das Projekt bereits 2014 für frischen Wind in der Gemeindekasse sorgen wird.

Im Etat 2014 sind die ersten Einnahmen in Höhe von 650.000 Euro bereits fest eingeplant, und das Geld werde auch fließen, versicherte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns im Zuge der Haushaltsberatungen bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses auf Nachfrage der SPD-Fraktion. „Das ist keine Luftbuchung“, betonte Hermanns. Man stehe mit der Stawag im Dialog, den Vertrag so anzupassen, dass auch bei einer zeitlichen Verschiebung in jedem Falle 2014 die erste Rate fällig werde.

UWG und Grüne wunschlos

Die Änderungswünsche der Fraktionen zum Haushaltsplanentwurf waren überschaubar, insbesondere von Seiten der UWG und der Grünen. UWG-Ratsherr Egon Kriens meinte, dass man diesmal auf Änderungswünsche verzichte, weil diese Vorschläge in den Vorjahren regelmäßig von der Mehrheitsfraktion zurückgewiesen worden seien. „Das ist Zeitverschwendung.“ Auch die Grünen hielten sich mit Alternativvorschlägen zurück, da man ebenfalls wenig Chancen auf deren Umsetzung sehe.

CDU-Fraktionssprecher Christoph Poschen bezeichnete diese Vorhaltungen als nicht zutreffend und verwies auf die „gute Diskussionskultur“ im Rat.

Die Änderungswünsche der Mehrheitsfraktion in einem Haushalt „mit wenig Spielraum“ betrafen unter anderem eine Aufstockung des Ansatzes für Straßen- und Wegeinstandsetzung von 100.000 auf 150.000 Euro und einen Ansatz von 9000 Euro für die Entwässerung des Urnenfeldes auf dem Friedhof Dedenborn.

Außerdem regte Poschen an, in den zuständigen Fachausschüssen einmal grundsätzlich über das School&Funticket zu beraten, wie auch die Pflege von Grünanlagen und Kreisverkehren auf den Prüfstand zu stellen.

Die SPD-Fraktion sprach sich für eine reduzierte Ausführung bei der Sanierung des Rathausplatzes aus. „Eine Ausbesserung der Schadstellen durch den Bauhof sollte reichen“, meinte SPD-Sprecher Gregor Harzheim.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns bat jedoch darum, sich von der Vorstellung zu lösen, dass der Einsatz von eigenen Kräften automatisch günstiger sei, da diese auch separat abgerechnet werden müssten.

Verabschiedet werden soll der Haushaltsplan 2014 in der Ratssitzung am 4. Februar, im Hauptausschuss wurde der Entwurf lediglich zur Kenntnis genommen.

Die Änderungswünsche sollen zuvor noch in einem interfraktionellen Gespräch thematisiert werden.

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