Wildwest zum Mitmachen in Schmidt

Von: ale
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Mit Feuerwasser und Kamelle in den Schmidter Straßen aktiv: Die Turnfrauen des TuS brachten Bewegung in den Schmidter Karnevalszug. Foto: Anneliese Lauscher
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Glücklich unterwegs und ein Hoch auf Schmidt: Prinz Hans I. und Prinzession Andrea I., die Tollitäten der KG Schmedter Grieläächer.

Schmidt. Prinz Hans I. hatte am Samstag viele Gründe zur Freude: Die Tollität der KG Schmedter Grieläächer war rechtzeitig zum Karnevalszug aus dem Krankenhaus entlassen worden, es regnete nicht (abgesehen von Kamelle) und zum prächtigen Karnevalszug am Samstag kamen ungezählte Schmidter und Gäste.

So warf er vergnügt Kamelle ins Volk, tatkräftig unterstützt von seiner Prinzessin Andrea I., die strahlte: „Super, unvergleichlich, klasse!“

„Der Wilde Westen hier in Schmidt – seid dabei und feiert mit“ lautete das Motto der Session, da nahmen natürlich etliche Zugteilnehmer das Lasso zur Hand. Im Gefolge des Prinzenpaares sah man junge und alte Revolverhelden und Cowboys, auch Cowgirls mischten kräftig mit und boten Kostproben eines farbigen Gebräus an. Von der Ponderosa hatten sich, einem Gebot der Tollitäten folgend, Ben, Adam, und Little Joe auf den Weg nach Schmidt gemacht. Sie nannten ihre Ranch in Anspielung auf das Autohaus des Prinzen „Peugeotrosa“ und spielten schöne Countrymusik.

Aber es kam auch Besuch aus Ägypten: Cleopatra und Ramses – der Zeitensprung gelingt wohl nur im Karneval. Herrlich gewandet in Gold, Schwarz und Blau liefen die vornehmen Schönheiten durch die Straßen, eine Mumie hatte man sorgfältig eingewickelt! Aus Nideggen und Berg machten die „Burgjecke“ und die „Klompfööß“ mit, von hohen Wagen warfen sie Süßigkeiten unters Volk.

Indianer auf dem Kriegspfad schienen nicht wirklich Böses im Sinn zu haben: Man erkannte die Turnfrauen des TuS, in Kriegsbemalung und mit buntem Federschmuck boten sie Feuerwasser an, auch mit den Cowboys vertrugen sie sich gut. Leuchtend gelb traten „Tequila-Flaschen“ auf, das waren die „Zylindermänn“ aus Harscheidt; ihren Hochprozentigen durfte man probieren, und in die Taschen der Kinder wanderte manche Leckerei.

Im Schottenkaro kamen Brings-Fans daher, sie sangen lautstark die Musik ihrer Idole. „Da simmer dabei“, spielte das Schmidter Trommler- und Pfeiferkorps, und der Musikverein Frohsinn ließ die fröhlichen Gäste schunkeln zu „Rut sin de Ruse“. Froh ging es auch am „Día de los Muertos“, am Tag der Toten zu: Die „Schmidt Skulls“ sahen zwar sehr bleich aus, tobten aber ausgelassen durch die Straßen.

Volle Dröhnung

Mindestens so munter waren die Pierrots, Männer und Frauen hatten sich in Schwarz und Weiß gekleidet, die knallroten Perücken der Damen gaben Farbtupfer. Gut gelaunt verteilten sie Flüssiges und Süßes. Im Dschungelcamp hatten die „Schrupplumpen“ riesigen Spaß, in äußerst praktischen „Kostümen“ schienen sie sämtlichen Mutproben gewachsen zu sein.

Piraten in abenteuerlichen, fantasievollen Klamotten tauchten auf; sie gehörten zur Volleyballabteilung des TuS und waren in friedlicher Absicht gekommen. Die volle Dröhnung gab’s vom riesigen Wagen der „Easy Company“, als „Bienenbande“ in schwarz-gelbem Outfit summten die jungen Leute recht laut. Es war ein toller Zug, da waren sich alle einig; die Großen hatten die gute Stimmung und die schönen Motive genossen, und die Kleinen trugen süße Schätze nach Hause.

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