Wildunfall-Vermeidung: Weil Blau in der Natur kaum vorkommt

Von: ale
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Blaue Dreiecke sollen das Wild von der Straße abhalten: Entlang der L 246 zwischen Strauch und Schmidt leuchten sie jetzt: Foto: A. Lauscher

Schmidt/Buhlert. Schon seit geraumer Zeit fallen dem Verkehrsteilnehmer, der durch den Buhlert fährt, die CDs auf, die hier am Straßenrand in den Bäumen hängen. Dabei handelt es sich nicht um einen Scherz. Diese blinkenden Scheiben sollen das Wild davon abhalten, die Straße zu überqueren.

„Die CDs haben schon das Aufkommen von Wildunfällen vermindert“, berichtet der Jagdpächter Robert Vetten aus Schmidt. Doch bei der Jagdausstellung in Dortmund hat er eine weitere Maßnahme kennengelernt, die helfen soll, Wildunfälle zu vermeiden: Blaue Reflektoren wurden an den Straßenleitpfosten angebracht und die Wirkung seit ungefähr einem Jahr in anderen Waldgebieten beobachtet, und zwar mit deutlichem Erfolg.

Er und sein Kollege Richard Hansen haben sich bei der Jagdausstellung in Dortmund umgeschaut und bekamen folgende Informationen: Offensichtlich schreckt das Blau die Hirsche, Rehe und Wildschweine besonders ab. Biologen glauben, dies sei deshalb so, weil Blau in der Natur so gut wie gar nicht vorkommt.

Genehmigung eingeholt

Die beiden Jagdpächter holten bei der Straßenmeisterei die Genehmigung zum Anbringen der Reflektoren ein, und nun leuchten sie in der Dunkelheit, wenn sie von Fahrzeugen angestrahlt werden. Entlang der L 246 zwischen Strauch und Schmidt sind sie auf gut einem Kilometer Länge auf beiden Straßenseiten im Waldgebiet an den Straßenleitpfosten befestigt. Bleibt zu hoffen, dass die Initiative der Jagdpächter erfolgreich sein wird.

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