Wildschweinpark Roetgen in Frage gestellt

Von: red
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Eifel. „Bringt nichts, nützt nichts und zudem nicht artgerecht“: So lautet die vernichtende Kurz-Charakteristik des Roetgener Wildschweinparks aus der Sicht von Bernhard Müller (Grüne).

Im Zuge der Haushaltsberatungen 2016 in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses beantragte Müller für seine Fraktion die Schließung des Wildschweinparks ab 2017. Stattdessen sei an diesem Platz ein „attraktives Walderlebniskonzept“ erforderlich, um für Touristen und insbesondere für Kinder einen Anreiz zu schaffen, den Roetgener Wald zu besuchen.

Die anderen Fraktionen aber wollten diesem kompromisslosen Antrag nicht folgen. Helmut Mulorz (SPD) sah im Wildschweinpark „einen Ansatz von Tourismus“ für Roetgen. Man könne aber gerne nach Möglichkeiten Ausschau halten, um die Kosten zu senken.

Für die jährliche Unterhaltung des Wildschweinparks sind im Gemeindehaushalt 40.000 Euro eingeplant. Auch Michael Seidel (CDU) konnte sich mit radikalen Maßnahmen nicht anfreunden. Man müsse auch die Bedeutung des Windschweinparks in Verbindung mit dem angrenzenden Kindergartenwald sehen. Nach kurzer Diskussion wurde der Antrag der Grünen auf Schließung des Wildschweinparks abgelehnt.

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