Wildnis im Nationalpark lockt 500 Gäste

Von: dm
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Kümmern sich für die Rursee-Touristik um den Tourismus in der Gemeinde Simmerath (v. li.): Beate Fellgiebel, Sebastian Lindt, Christoph Poschen (Vorsitzender des Aufsichtsrates), Karin Birkhoff und Cornelia Freuen. Rechts: Simmeraths Beigeordneter Karl-Heinz Hermanns, der den Mitarbeiter/innen der Rursee-Touristik ein großes Engagement bescheinigte.

Rurberg. Die Wildnis ruft: Der „Wildnis-Trail” - in vier Tagen durch den Nationalpark Eifel - ist ein „richtiger Renner” und eine „tolle Erfolgsgeschichte”, freut sich Christoph Poschen, Vorsitzender der Rursee-Touristik GmbH. Der „Wildnis-Trail” bringt viele Gäste in die Eifel, vor allem an den Rursee.

Mehr als 500 Mal wurde im vergangenen Jahr das Paket „Wildnis-Trail” gebucht. Zudem waren „zahllose Wanderer auf dem Trail zwischen Höfen im Süden des Nationalparks bis zur nördlichen Spitze bei Zerkall unterwegs, ohne eine Unterkunft gebucht zu haben.

Für Christoph Poschen ist es eine besondere Freude, wie er jetzt beim Neujahrsempfang der Rursee-Touristik betonte, Sebastian Lindt habe den „Wildnis-Trail” wesentlich entwickelt. Der „Wildnis-Trail” kann in der Rursee-Touristik „gebucht” werden, dort ist Conny Freuen dafür die Ansprechpartnerin.

Führungswechsel im September

Sebastian Lindt ist als Nachfolger von Margareta Ritter seit September 2008 neuer Geschäftsführer der Rursee-Touristik. Der Aufsichtsrat sei sicher, mit Sebastian Lindt eine „gute Entscheidung” getroffen zu haben; mit Elan, Energie und Engagement gehe er seine Aufgabe an. Christoph Poschen ist sicher, mit Sebastian Lindt wird sich der Tourismus am Rursee weiterhin gut entwickeln, er werde mit seinem Team der Tourismus zu neuen Erfolgen führen.

In der Rursee-Touristik ist Lindt unter anderem zuständig für die Entwicklung neuer Angebote, dazu gehört die „Neue Mitte Woffelsbach”. Mit diesem Projekt, das ab dem Sommer umgesetzt wird, soll der Tourismus vor allem in Woffelsbach und am Rursee überhaupt gestärkt und gefördert werden. Die Rursee-Touristik ist für das Themenmarketing verantwortlich. Bei der Gemeinde Simmerath hat Ulrike Lange-Wiemers die Koordination des Projektes übernommen.

Rund 190.000 Übernachtungen wurden im vergangenen Jahr in der Gemeinde Simmerath registriert, das bedeutet gegenüber dem Jahr 2007 bei den Hotels ein Plus von 5,1 Prozent und eine Zunahme um zwei Prozent bei den Ferienwohnungen und Ferienhäusern. Erfasst werden lediglich Unterkünfte ab neun Betten. Angaben zu den Pensionen fehlen der Rursee-Touristik noch.

Die Übernachtungen in den Ferien- und Schulungsheimen sind um etwa 5500 (gleich 9,2 Prozent) gesunken. Die Gründe dafür müssen noch analysiert werden, kündigte Sebastian Lindt auf dem Neujahrsempfang, zu dem vor allem die Leistungsträger des Gastgewerbes eingeladen waren, an.

Leicht gesunken ist die mittlere Aufenthaltsdauer der Gäste: von 3,5 auf 3,2 Tage (2,4 Tage im Bereich der Stadt Monschau). Einen Grund dafür sieht die Rursee-Touristik „auch in den neuen Angeboten” zum Wildnis-Trail und Eifelsteig: Es kommen mehr Gäste, die dann auf den Wanderetappen meist eine Nacht bleiben, so das Fazit der Rursee-Touristik.

1460 Betten, stabile Auslastung

In den Orten der Gemeinde Simmerath gibt es 1460 Gästebetten in allen Kategorien (1296 in Monschau). Die mittlere Auslastung aller Betriebe hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozent auf 38,3 Prozent erhöht. Die Betriebe in Monschau waren zu 35,8 Prozent ausgelastet.

Die Rursee-Touristik zählt 12 Beschäftigte, darunter drei Vollzeitkräfte, eine Teilzeitkraft, sieben Minijobs und eine Auszubildende. Im vergangenen Jahr wurden rund 120000 Gäste vor Ort beraten, der Spitzenwert lag mit 12.500 Gästen im August; der höchste Tageswert lag bei etwa 1200 Gästen, die zur Rursee-Touristik gekommen waren.

Zu den besonderen Ereignissen in diesem Jahr gehören die Genießer-Wandertage am 24. Mai und am 25. Oktober sowie die Eröffnung der Wanderstation samt Nationalpark-Infopunkt im Heilstein-Haus in Einruhr.
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