Hellenthal - Wildfreigehege Hellenthal: Nachwuchs pünktlich zu Ostern

Wildfreigehege Hellenthal: Nachwuchs pünktlich zu Ostern

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Noch ist es etwas wackelig auf den Beinen: der Nachwuchs von Hochlandrind „Bärbelchen“ im Wildfreigehege Hellenthal.

Hellenthal. Wieder pünktlich zu Ostern schenkte das sympathische Hochlandrind „Bärbelchen“ den Besuchern des Wildfreigehege Hellenthal ein niedliches Baby. Obwohl sich Hunderte Besucher im Park befanden, bekam „Bärbelchen“, das schottische Hochlandrind, am Mittwochen ihr zweites Kalb – wieder einen kleinen Bullen.

Vor zwei Jahren überraschte sie alle am Karfreitag mit ihrem ersten Baby. Nun, bei ihrem zweiten Baby, ist Mama Bärbel schon sehr viel routinierter im Umgang mit dem kleinen Racker. Immer wieder schleckt sie ihr Kalb ab und verkündete mit lautem Muh aller Welt, dass sie jetzt erneut Nachwuchs hat und richtig stolz darauf ist. Normalerweise bekommen Huftiere ihre Kälber in der Nacht – in freier Natur ist dann die Gefahr geringer, dass dem Jungtier durch Raubwild etwas zustoßen könnte. Nicht so bei „Bärbelchen“.

Bei schottischen Hochlandrindern handelt es sich um eine sehr große und urtümliche Rinderrasse mit langem zotteligem Fell und riesigen Hörnern. In der Regel sind diese Rinder sehr gutmütig, aber ihr Kleines beschützen sie sehr aufmerksam und die neugierigen Tarpane – eine Wildpferdart – halten sie noch auf Distanz.

Weitläufiges Areal

Zusammen mit den Tarpanen und einem jungen Auerochsen bewohnt „Bärbelchen“ ein weitläufiges Areal im Wildfreigehege Hellenthal. Einige Besucher, die sich in unmittelbarer Nähe des Geschehens befanden, waren so ergriffen, dass sie sich kaum von den beiden trennen mochten.

Zu faszinierend war es zu beobachten, wie das Kälbchen versuchte auf die Beine zu kommen, instinktiv den Geruch der Mutter aufzunehmen und die Milchquelle zu finden. Wo kann man so etwas schon aus nächster Nähe beobachten – natürlich im Wildfreigehege Hellenthal!

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