Wiederholte Einbrüche in den Lotto-Shop in Simmerath

Von: ho
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Im Lotto-Shop in Simmerath wurde erneut eingebrochen. Inhaberin Anette Maasen ist entsetzt über den dritten Einbruch und den Vandalismusschaden. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Simmerath. Wenn man nachts gegen zwei Uhr durch das Klingeln des Telefons aus dem Schlaf gerissen wird, hat das meistens nichts Gutes zu bedeuten. Anette Maassen aus Lammersdorf, die in Simmerath im dortigen Rewe-Markt einen Lotto-Shop betreibt, kann davon inzwischen ein Lied singen.

Innerhalb von sieben Tagen brachen dreiste Diebe gleich zweimal in ihren Laden ein, um an die dortige Zigarettenware zu gelangen. Die Schnelligkeit, mit der die Täter dabei vorgingen, zeugt auf jeden Fall von großer Kaltschnäuzigkeit. „Die haben maximal fünf Minuten gebraucht“, so Maassen. Wie die Überwachungskamera festhielt, gelangten die vier kräftig gebauten vermummten Täter erneut über die Nebeneingangstür des Supermarktes an der Bäckerei in das Gebäudeinnere und stemmten dann das Rolltor am Lotto-Shop auf, um sich reichlich mit Zigarettenstangen einzudecken.

Täter mit Beute entkommen

„Neben dem materiellen Schaden ist bei diesem erneuten Einbruch in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni vor allem das Ausmaß der Zerstörung bemerkenswert“, stellt Anette Maasen im Hinblick auf das zerstörte Rolltor und die herausgerissenen Einlagen fest. Obwohl die Polizei nach Auslösung des Alarms erneut schnell vor Ort war, konnten die Täter mit ihrer Beute entkommen.

Genau eine Woche vorher hatte das Diebesquartett schon einmal zugeschlagen. Maassen ist deshalb fassungslos: „Auch dieser Einbruch geschah in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch und exakt zur gleichen Zeit – um 2.12 Uhr.“ Später war damals dann auch die Spurensicherung der Kripo vor Ort, um Beweismaterial zu sichern. Bei diesem Einbruch habe eine Zeugin beobachtet, wie die Diebe zu Fuß in Richtung Witzerath geflüchtet seien, sagt Maassen.

Bereits im Februar 2016 war der Lotto-Laden von Anette Maassen zum ersten Mal ausgeraubt worden. Dass die Ladeninhaberin nach dem dritten Einbruch völlig frustriert ist, kann man sicherlich nachvollziehen, auch wenn man nun die Sicherheitsmaßnahmen nochmals massiv verstärkt hat.

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