Monschau - Wiederbelebung im Perlenbachtal

Wiederbelebung im Perlenbachtal

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Monschau. Der vorausschauenden Disposition der städteregionalen Leitstelle in Aachen sowie der hervorragenden Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst haben vermutlich zwei reanimationspflichtigen Patienten am Ostersonntag im Stadtgebiet Monschau das Leben gerettet.

Der Rettungsdienst wurde zunächst zu einer Reanimation nach Imgenbroich auf das dortige Tankstellengelände alarmiert. Aufgrund von mehreren zeitgleichen Rettungsdiensteinsätzen in der Eifel wurden für diese Einsatzstelle neben dem Notarzt aus Simmerath auch ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Aachen alarmiert. Ein Einsatzfahrzeug der Wache Kornelimünster war zu diesem Zeitpunkt der schnellste zur Verfügung stehende Rettungswagen.

Um die Besatzung des Simmerather Einsatzfahrzeuges bis zum Eintreffen der Aachener Kollegen zu unterstützen, alarmierte die Leitstelle ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Monschau, das mit einem Rettungsassistenten und einem Krankenpfleger auf Dienstfahrt unterwegs war. Gemeinsam konnte der männliche Patient wiederbelebt werden und zunächst dem Krankenhaus Simmerath zugeführt werden.

Bewusstlose Person in Rohren

Im gleichen Zeitraum wurden der Rettungshubschrauber Christoph Europa 1 und der Rettungswagen Simmerath zu einer bewusstlosen Person nach Rohren, in die Veilchenstraße entsandt. Die Löschgruppe Rohren wurde zu diesem Einsatz vorsorglich als Zubringer für die Hubschrauberbesatzung zur Einsatzstelle mitalarmiert.

Der Transport des Patienten in das Krankenhaus Simmerath erfolgte mit dem Rettungswagen. In den Nachmittagsstunden wurde der Leitstelle Aachen im Bereich der Narzissenwiesen ein Patient mit starken Herzbeschwerden gemeldet. Es wurden daraufhin umgehend der Rettungswagen aus Höfen, der Rettungshubschrauber und die Löschgruppe Höfen zum Perlenbachtal entsandt. Während des Anfluges des Hubschraubers und der Anfahrt von Feuerwehr und Rettungswagen in das Waldgebiet wurde der Patient reanimationspflichtig.

Das Zeitfenster bis zum Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst konnte durch Wiederbelebungsmaßnahmen des Wanderführers überbrückt werden. Der Patient musste nach der weiterführenden medizinischen Versorgung im Wald unter Reanimationsbedingungen mit dem Rettungswagen dem Uniklinikum Aachen zugeführt werden.

Die beiden reanimationspflichtigen Patienten sowohl in Imgenbroich als auch in Höfen waren noch keine 60 Jahre alt.

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