Wie viel Blech verträgt der Simmerather Rathausplatz?

Von: thm
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Der Rathausplatz in Simmerath ist ein Aushängeschild für die Gemeinde. Entsprechend intensiv wird in nächster Zeit die geplante Umgestaltung diskutiert werden. Foto: Archiv/Stollenwerk

Simmerath. Im Rahmen der Diskussion über die Umgestaltung des Simmerather Rathausplatzes, zu der der CDU-Ortsverband geladen hatte, kam es zu einer sehr angeregten Debatte. Von „komplett autofrei” bis zu einer verkehrsberuhigten Gestaltung als Einbahnstraße quer über den Platz reichte das Spektrum an Meinungen. Auch das Parken wurde zum Thema.

„Um ein gewisses Leben zu vermitteln”, sei das Auto nicht vom Rathausplatz zu verbannen, meinte der Beigeordnete und CDU-Bürgermeisterkandidat, Karl-Heinz Hermanns, der sich zwischen Verteufelung und Vergötterung durchaus auch den klassischen Kompromiss vorstellen konnte.

Bezogen auf die derzeitig eher angespannte Parksituation merkte Hermanns an, dass sich mit dem möglichen Rückbau des Spielplatzes am oberen Ende der Fuggerstraße und der neu entstehenden Parkfläche für die Raiffeisenbank gegenüber dem Ärztehaus sowie den neuen Parkflächen, die nach Fertigstellung des Kraremann-Karrees entstehen werden, die „Lage sicher entspannen wird”.

Der barrierefreien Zugang zum Platz sowie zum Rathaus seien weitere Elemente, um den Platz zu beleben. Denn: „Dieser Platz ist ein Aushängeschild für die gesamte Gemeinde Simmerath”, betonte der CDU-Bürgermeisterkandidat. Sehr deutlich sprach Hermanns aus, was sowohl Rat als auch Verwaltung dächten: „Egal wie die Haushaltslage der Gemeinde ist, Simmerath muss frei von Parkgebühren bleiben.”

Der Vorsitzende des Gewerbevereins, Michael Hass, regte an, dass es eine einheitliche Regelung für die Beparkung der Flächen im Zentralort geben müsse. Eine Begrenzung des Parkens auf zwei Stunden sowie die Schaffung von Parkflächen außerhalb des Zentrums für Dauerparker seien aus seiner Sicht sinnvoll.
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