Nordeifel - Wie soll die neue Brücke über den Urftsee heißen?

Wie soll die neue Brücke über den Urftsee heißen?

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Luftiger Arbeitsplatz: Die Brücke über der Urfttalsperre wurde von Bergsteigern montiert. Foto: E. Hilgers

Nordeifel. Es schaukelt leicht im Wind, der Urftsee ist unter den Füßen immer im Blick. Das Betreten der noch nicht ganz fertigen Brücke über den Urftsee ist nichts für Menschen mit schwachen Nerven oder Höhenangst.

Landrat Günter Rosenke, Regierungsvizepräsidentin Ulrike Schwarz, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der „Vogelsang ip”, Manfred Poth, und dem früheren Leiter des Tiefbauamtes des Kreises Euskirchen, Franz Unterstetter, machte die Schwindel erregende Höhe nichts aus.

An passender Stätte übergab Ulrike Schwarz einen Förderbescheid des Landes Nordrhein-Westfalen an Landrat Günter Rosenke. Denn die Baukosten der Urftseebrücke von 2,6 Millionen Euro bezuschusst das Land NRW mit 70 Prozent.

Ulrike Schwarz zeigte sich beeindruckt von dem entstehenden Bauwerk: „Das wird ein richtiger Blickfang inmitten des Nationalparks Eifel.”

„Passt in die Landschaft”

Genauso sieht es auch Günther Rosenke: „Die Brücke wird in der ersten Zeit sicherlich eine Menge Publikum anziehen, aber sie passt auch gut in die Landschaft.”

Das Interesse an den bisher geleisteten Montagen war schon groß. Franz Unterstetter erklärte noch einmal, warum die Brücke eine Konstruktion aus Stahl und Aluminium wird.

„Wir müssen immer die Folgekosten im Blick haben. Eine Holzbrücke beispielsweise wäre auf Dauer viel kostenintensiver geworden.”

Bisher liegen die Arbeiten im Zeitplan. „Wir freuen uns darüber, die Maßnahme pünktlich abschließen zu können”, erklärte Rosenke. Am 27. September wird die Brücke für die Öffentlichkeit freigegeben werden.

Im Rahmen dieser Eröffnung soll ein Wettbewerb gestartet werden. „Der Brücke fehlt noch ein passender Name. Jeder, der einen guten Vorschlag, eine interessante Idee hat, kann sich dann an dem Wettbewerb, der noch offiziell gestartet wird, beteiligen”, so Rosenke.
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