Wenn keine professionelle Hilfe da ist

Von: ani
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Da staunten die Kinder der DRK-Wasserwacht: Neben Jochen Nießen vom DRK (li.) freute sich Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, als er vom 2. Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins, Hubert Breuer, einen sogenannten Laien-Defibrillator für das Schwimmbad überreicht bekam Foto: A. Hoffmann

Simmerath. Wenn zwanzig Kinder aufmerksam den Ausführungen eines Erwachsenen zuhören, kann man davon ausgehen, dass wirklich Interessantes verkündet wird. Am Samstagnachmittag war das offensichtlich der Fall, als Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns den Kindern der kürzlich gegründeten DRK-Wasserwacht im Simmerather Schwimmbad erklärte, wofür ein „Automatischer externer Defibrillator“ (AED), ein sogenannter Laien-Defibrillator, im Ernstfall (Herzstillstand) gebraucht wird.

Dieses nützliche Gerät hatte die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes im Ortsverein Monschau mit Unterstützung ihres Landesverbandes für das SimmBad zur Verfügung gestellt. DRK-Schatzmeister Jochen Nießen hat beim offiziellen Übergabetermin zunächst alle Gäste begrüßt und erklärt, dass man im Zusammenhang mit dem DRK-Landeszuschuss überlegt habe: „Was kann man damit dem Schwimmbad Gutes tun?“ Danach sei man schnell auf die Idee gekommen, einen AED anzuschaffen, der immerhin um die 1300 Euro kostet, und diesen dem Simmerather Schwimmbad zur Verfügung zu stellen. Nießen brachte zudem seine Hoffnung zum Ausdruck, dass das Gerät nie zum Einsatz kommt.

Im Ernstfall keine Angst haben

Die Übergabe des AED in die Hände von Bürgermeister Hermanns nahm der 2. Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, Hubert Breuer, vor. Der Alt-Bürgermeister der Gemeinde räumte dabei gegenüber seinem Nachfolger Karl-Heinz Hermanns ein, dass er bisher noch keine Gelegenheit hatte, das SimmBad zu besuchen. Der ambitionierte Radfahrer versprach allerdings, das alsbald zu ändern, da sich aufgrund der Wetterverhältnisse die Radfahrsaison dem Ende nähere. Hubert Breuer wollte noch hervorgehoben wissen, dass Laien im Ernstfall keine Angst haben sollten, den Defibrillator zur Lebensrettung einzusetzen, falls keine professionelle Hilfe in der Nähe ist.

Sobald man den „Startknopf“ des Laien-Defibrillators gedrückt hat wird akustisch und optisch anhand von schematischen Darstellungen erklärt, was gemacht werden muss. Bürgermeister Hermanns dankte zum Schluss noch einmal für die Übergabe des Gerätes, welches an gut sichtbarer Stelle im Schwimmbad an der Wand seinen Platz findet. Hermanns vergaß zudem nicht, der DRK-Wasserwacht für ihre Einsätze beim Rurseefest in den vergangenen Jahren zu danken.

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