Weniger Entbindungen in Simmerath, aber Geburtshilfe gesichert

Von: hes
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Gruppenbild mit junger Dame: Die kleine Leonie ist der ganze Stolz von Irma und Marco Felicetti. Eifelklinik-Geschäftsführer Dr. med. Sören Eichhorst und Hebamme Sabine Stollenwerk freuen sich mit den frischgebackenen Eltern über das voraussichtlich letzte Neugeborene an St. Brigida in diesem Jahr. Foto: Heiner Schepp

Simmerath. Für Irma und Marco Felicetti ist das Weihnachtsgeschenk mit vier Tagen Verspätung angekommen: Am Dienstagabend hat die kleine Leonie im Kreißsaal des Simmerather Krankenhauses das Licht der Welt erblickt.<br />

Und da Mama Irma ein echter Karnevalsjeck bei den „Sonnenfunken”ist und sogar mal Tanzmariechen war, legte Leonie gleich mal ein paar Schnapszahlen hin: 22.22 Uhr war ihre Geburtszeit, 55 Zentimeter die Körpergröße und 3300 Gramm das Gewicht der kleinen Simmeratherin.

Leonie Felicetti ist ein Baby für die Geschichtsbücher. Denn wenn nicht alle Vorzeichen trügen, ist der kleine Sonnenschein wohl das letzte Baby, das in einem denkwürdigen Jahr für das Simmerather Krankenhaus eben dort das Licht der Welt erblickte.

Denkwürdig deshalb, weil das 101.Jahr des Bestehens von St. Brigida mit vielen Fragezeichen begann und dann zunächst einen gescheiterten und schließlich einen überraschenden und geglückten Trägerwechsel erlebte. Seitdem die Artemed GmbH aus dem bayrischen Tutzing das Sagen an der Kammerbruchstraße hat, weht ein frischer Wind über die Stationen, Aufbruchstimmung herrscht im Haus und Zuversicht für die Zukunft.

Das gilt auch für die Geburtshilfliche Station - und dies obwohl im nun fast abgelaufenen Jahr 2010 ein Rückgang der Entbindungszahlen bilanziert werden muss. Leonie Felicetti war das 210. Baby, das in Simmerath das Licht der Welt erblickte, im Jahr davor waren es noch 264 gewesen.

Doch obwohl die Eifel damit nicht im positiven Trend von Bund, Land und Region liegt, ist man auch in der Eifelklinik zuversichtlich, bald wieder bessere Zeiten zu erleben. „Wir möchten die Geburtshilfe hier im Haus nicht nur erhalten, sondern weiter ausbauen und profilieren”, so Dr. Sören Eichhorst, Geschäftsführer der Eifelklinik.

Bereits in den nächsten Tagen werden Gespräche zwischen der Leitung des Hauses und den Beleghebammen stattfinden, wie der Fortbestand der Geburtshilfe trotz niedriger Geburtenzahlen zu bewerkstelligen ist. Dr. Sören Eichhorst ist optimistisch: „2011 wird ein gutes Jahr für das Simmerather Krankenhaus!”
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