Weltmeister Max Hoff ist auch auf der wilden Rur der Beste

Von: ale
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Geschafft! Die wilden Wasser der Rur bezwungen. Foto: Anneliese Lauscher

Monschau. Die Elite des deutschen Wildwassersports traf sich am Sonntag in Monschau. Das Kanutenrennen auf der Rur gehört seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Veranstaltungen dieser Art. Die Rur ist das einzige Wildwasserrevier für den Kanusport in Nordrhein-Westfalen, seit 55 Jahren finden in Monschau Wettkämpfe statt.

„Wir sind hier willkommen”, hat Linda Szemkus festgestellt, sie ist Pressesprecherin des Rhein-Kanu-Klubs Köln, dem Veranstalter des Rennens, und hebt die freundliche Aufnahme und gute Betreuung seitens der Stadt und der Monschau-Touristik hervor.

Und Günter Schröter, der Bundestrainer, der das Geschehen fachlich versiert und für die Zuschauer packend kommentierte, sprach dem DRK Monschau und der DLRG-Gruppe Jülich seinen Dank aus. Er begrüßte die Wettkampfteilnehmer, die aus 23 Vereinen aus allen Teilen Deutschlands angereist waren.

Bei eher winterlichen Temperaturen erschienen die Zuschauer warm verpackt. Man sah natürlich viel Fachpublikum, aber es fanden sich auch viele Neugierige ein, die das spannende Geschehen verfolgen und sich gleichzeitig informieren wollten. Da war die Zeitschrift „Wildwasser” sehr hilfreich, die verteilt wurde und mit sehr ansprechenden Beiträgen über die Welt dieses Rennsports berichtet.

Hauptsächlich am „Favoritentöter”, der wieder einmal seinem Namen Ehre machte, hatte sich schon früh eine Menschenmenge versammelt. Fotografen suchten den besten Platz, und die Helfer des DRK bekamen kalte Füße an ihrem Einsatzort an einer flachen Stelle im Fluss.

Unmittelbar vor der Rosentalbrücke war durch zusätzliche Holzbarrieren das Wasser gestaut und nur ein schmaler Durchgang für die Rennboote gelassen worden. Dann ging es pfeilschnell unter der Brücke hindurch in eine Rechtskurve, hier konnten die Teilnehmer ihr Können beweisen, wenn sie die Boote unerschrocken und geschickt durch die wild schäumenden Fluten brachten.

Da es sich um ein Ranglistenrennen des Deutschen Kanu-Verbandes handelte und um einen Qualifikationslauf für die Weltmeisterschaften sowie für die Junioren-Europameisterschaften, waren alle Klassen hochkarätig besetzt.

Die Junioren im Einer-Canadier starteten als Erste. „Die Kunststoffboote sind sehr leicht, ein Mindestgewicht von elf Kilo ist vorgeschrieben”, erläuterte Linda Szemkus, „es gehört viel Geschick dazu, so ein recht kibbeliges Boot durch das Wildwasser zu steuern.” Die Strecke vom Start unterhalb der Perlbachtalsperre bis ins Ziel im Rosental hatte eine Länge von 3,8 km; alle 30 Sekunden startete ein Boot.

Auch Max Hoff (BWK Köln) war dabei, der sich als erfolgreicher Olympiateilnehmer und Weltmeister im Rennsport immer noch zum Wildwasser hingezogen fühlt. Ob die Anfeuerungsrufe ihm geholfen haben oder er besonders gut drauf war - der Favorit gewann das Kanu-Rennen der Herren jedenfalls in 14:19.84 Minuten überlegen.
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