Weiterführende Schulen: Den meisten fällt die Wahl leicht

Von: Heiner Schepp
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Im Sommer heißt es Abschied nehmen von der Grundschule Simmerath: Elias und Louis (beide 9) freuen sich auf die Sekundarschule, Merlin (10) zieht um und besucht eine Gesamtschule, Konrad (9) wechselt aufs Gymnasium Vossenack, und Pascal (12/v. li.) ebenfalls zur Sekundarschule. Foto: Schepp

Nordeifel. Kommenden Freitag ist Zeugnistag, doch der Blick fast aller jetzigen Viertklässler und ihrer Eltern geht schon in Richtung Sommer. Nach den großen Ferien nämlich geht es für die Mädchen und Jungen der Geburtsjahrgänge 2004/2005 auf die weiterführende Schule, für die sie sich fast überall ab dem letzten Januarwochenende anmelden können.

An den Gymnasien in Monschau und Vossenack, an der Sekundarschule Nordeifel in Simmerath und in Kleinhau sowie an der Mädchenrealschule St. Ursula in Monschau ist ab dem Zeugnistag, also nächsten Freitag, 30. Januar, die Anmeldung für die fünfte Klasse des Schuljahrs 2015/2016 möglich.

Bei einer Umfrage in betroffenen Familien wurde deutlich: Der ganz große Teil der Eltern und Kinder hat sich längst entschieden und bei der Schulwahl keine großen Überlegungen machen müssen. Zunächst einmal stellen die Grundschulen mit ihrer Empfehlung die Weichen, ob ein Kind besser das Gymnasium oder eine Real- oder Sekundarschule besuchen sollte. Folgt man der Empfehlung, ist die Auswahl zumeist schon stark eingeschränkt. Nur Mädchen und Jungen mit Gymnasialempfehlung können dann noch zwischen den zwei naheliegendsten Gymnasien in Monschau und Vossenack, den Gymnasien in Schleiden oder in Aachen sowie der Privatschule in Roetgen wählen.

Liegt die Gymnasialempfehlung nicht vor und halten sich die Eltern daran, dann können Mädchen zwischen der St.-Ursula-Mädchenrealschule, der Sekundarschule Nordeifel oder entfernteren Mittelschulen wählen. Wenn für Jungen die Gesamtschule in Brand oder die Realschule in Schleiden aus fahrtechnischen Gründen keine Option ist, bleibt nur die Sekundarschule mit ihren Standorten in Simmerath und Kleinhau.

Auch deshalb wird die Sekundarschule mit einer erwarteten Anmeldezahl von 120 bis 130 (70 bis 80 in Simmerath, 50 in Kleinhau) im Schuljahr 15/16 die stärkste Fünferstufe der Nordeifelregion –das Inda-Gymnasium rechnet mit rund 150 Fünftklässlern, zählt aber zu Aachen – sein und hofft mit dem dritten Jahrgang der noch jungen Schule auf einen weiteren Anstieg des Mädchenanteils. „Aufgrund der Förderkinder muss die Klassenstärke unter 27 liegen“, unterstreicht Schulleiterin Ursula Mertens. Am St.-Michael-Gymnasium in Monschau hängt die Anzahl der Eingangsklassen stark von der Anzahl der Anmeldungen ab, für die der (noch) stellvertretende Schulleiter Dr. Bernd Gotzen keine Prognose wagt.

„Es gibt aber Richtwerte, die wir einhalten müssen, so sollten die Schülerzahlen in den Klassen zwischen 25 und 29 liegen“, so der designierte Nachfolger von Dr. Lothar Stresius. Das Franziskus-Gymnasium in Vossenack wird für 2015/2016 voraussichtlich drei Eingangsklassen mit je 26 bis 28 Schülerinnen und Schülern eröffnen. „Maximal können wir bis 90 Kinder bei Dreizügigkeit und 68 Kinder bei Zweizügigkeit aufnehmen“, so Schulleiter Pater Peter.

Maximal 96 Mädchen könnte St. Ursula aufnehmen, doch Schulleiter Franz-Peter Müsch rechnet mit 80 Anmeldungen (+/- 3), die drei Eingangsklassen – je eine für Monschau/Roetgen, Simmerath/Schmidt/Vossenack sowie Aachen/Stolberg – bilden werden.

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