Weihnachtsrock mit der Steckenborner Coverband „Gnadenhof“

Von: Peter Stollenwerk
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Steckenborn. Zum dritten Mal in Folge stand der vierte Advent in Steckenborn nicht nur im Zeichen der Besinnung, sondern er war auch geprägt von satter Rockmusik, die aber nicht weniger stimmungsvoll und mindestens so ansteckend wie ein Adventskranz war.

Die Steckenborner Rock-Coverband „Gnadenhof“ hatte wieder zum Weihnachtsrock eingeladen und auf ihrer „World Tour“ selbstverständlich erneut den Saal Stollenwerk in Steckenborn als absolut wichtigste Station des Konzertjahres gewählt. Hier, am Ort der Entstehung, gibt es auch die mit Abstand größte Fangemeinde. Dies unterstrich auch der offenbar gut florierende Verkauf von Band-T-Shirts.

Überwältigender Empfang

Den Anfang machte die Vorgruppe „New Confession“. Schon da zeigte sich, dass das Publikum in bester Feierstimmung bei den teils aktuellen aber auch älteren Hits der Nachwuchs-Coverband war.

Dann fiel zunächst einmal der Vorhang, und dahinter bereitete sich „Gnadenhof“ auf den Auftritt vor. Als sich dann beim ersten Stück der Vorhang lichtete, dürfte die Band wohl einfach nur überwältigt gewesen sein von der Menge an Leuten, die vom ersten Stück an mitsangen, tanzten und feierten. Der Saal war rappelvoll, und schätzungsweise 350 Besucher sorgten für mächtig Stimmung. Für Ton und Licht sorgte wieder in bewährter Qualität Peter Breuer.

Spaß und Freude an der Musik stehen bei den Musikern ganz oben im Programm, und mit dem Zusammenschluss als Gruppe vor drei Jahren haben sich die Musiker den Kindheitstraum erfüllt, Lieder zu spielen, „die aus dem Soundtrack unseres Lebens stammen“, wie Leadsänger Marcus Larscheid es ausdrückt.

Wie es sich für eine astreine Coverband gehört, startete „Gnadenhof“ mit einem echten Klassiker, dem Deep-Purple-Hit „Perfect Strangers“. Trotz der diesmal etwas härteren Mischung war der emotionale Höhepunkt jedoch eindeutig das ruhige „The Sound of Silence“ in der populären Version von Disturbed. Die gesangliche Unterstützung aus dem Saal sorgte für Gänsehaut pur.

Nach der Pause griff die sechsköpfige Band dann tief in die Kiste der Rockklassiker. Weder die Fans noch die Band gönnten sich eine Atempause. Die Begeisterung im Nahbereich der Bühne war grenzenlos. „Narcotic“ von Liquido und vor allem „Killing in the Name“ von Rage Against The Machine sorgten für absolut ausgelassene Stimmung bei Jung oder Alt, denn gute Musik scheint keine Altersklassen zu kennen.

Mit „Fairytale of New York“ kam die Band dann nach drei Stunden Vollgas ein wenig zur Ruhe und präsentierte, wie es sich für ein Konzert mit dem Titel Weihnachtsrock gehört, das einzig weihnachtliche Stück des Abends, das auch gleichzeitig den emotionalen Abschluss bildete.

„Höhepunkt des Jahres“

Im Anschluss sprach „Gnadenhof“ vom „Höhepunkt eines erfolgreichen Jahres“ und freute sich bereits auf die Fortsetzung im nächsten Jahr.

Bei freiem Eintritt konnten die Zuschauer eine Spendenbox für den guten Zweck bedienen. Exakt 1077 Euro betrugen die Spendeneinnahmen, die komplett weitergegeben werden zugunsten des Wiederaufbaus und der Erhaltung des Steckenborner Spielplatzes am Dorfplatz.

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