Weihnachtsmarkt startet nicht früher

Von: hes
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Für die Bewohner der Monschauer Altstadt bedeutet der Monschauer Weihnachtsmarkt nicht nur Idylle, sondern an den Wochenenden auch eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. „Wir solltens es nicht übertreiben“, sagte Bernd Roder im Namen der CDU-Fraktion, als es im Monschauer Wirtschaftsausschuss um eine zeitliche Erweiterung des Monschauer Weihnachtsmarktes ging.

Der Ausschuss hatte das Thema auf die Tagesordnung genommen, weil die Arbeitsgemeinschaft Monschauer Unternehmen, kurz AMU, einen Antrag bezüglich der Öffnungszeiten des Monschauer Weihnachtsmarktes 2013 gestellt hatte. Darin hatte die AMU eine zusätzliche Öffnung des Marktes für Freitag, 22. November, und Samstag, 23. November, am Wochenende vor dem ersten Advent (1. Dezember) beantragt, Begründnung: die zeitliche Nähe zwischen dem vierten Adventssonntag (22. Dezember) und Heiligabend. Den 24. November hatte der Erweiterungsantrag nicht umfasst, da am Totensonntag Veranstaltungen dieser Art nicht gestattet sind.

Während die Stadtverwaltung in der Beschlussvorlage Zustimmung vorgeschlagen hatte, herrschte in Reihen der Fraktionen Einigkeit über eine Ablehnung. „Wir haben uns mit dem Antrag sehr schwer getan“, berichtete Bernd Roder aus der Sitzung seiner Fraktion. Schließlich sei man zum Entschkluss gekommen, die im vergangenen Jahr praktizierte Erweiterung „nicht zur Regel werden“ zu lassen.

Es gelte auch, die Bewohner der Altstadt zu schützen, die an den vorhandenen vier Adventswochenenden bereits erhebliche Belastungen durch den Besucherstrom des Weihnachtsmarktes hinzunehmen hätten. „Und nicht zuletzt ist Weihnachten ein christliches Fest und ist die Adventszeit, die darauf hinführt, nicht ohne Grund seit jeher auf den Zeitraum von vier Wochen festgelegt“, merkte Roder an.

Georg Alt sprach für die SPD im gleichen Tenor: „Mit Rücksicht auf die Bewohner lehnen wir die zeitliche Erweiterung ab.“ Dem folgte der Wirtschaftsausschuss schließlich einstimmig.

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