Monschau - Weihnachtsmarkt Monschau: Erster Ansturm wie noch nie

Weihnachtsmarkt Monschau: Erster Ansturm wie noch nie

Von: Julia Bäumler
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Die Darstellerinnen des Stückes „Hänsel und Gretel“ vom Mütterverein freuen sich gemeinsam mit Markleiter Georg Kaulen, Ivanka Henn (Leiterin der Montouristik), Bianca Frohnhoff und Heike Becker von der Montouristik, auf die kommenden Adventswochenenden auf dem Monschauer Weihnachtsmarkt. Foto: Julia Bäumler

Monschau. Die kleinen Gassen von sind gefüllt, dabei duftet es nach heißen Maronen, das Gelächter von einer fröhlichen Gruppe, die ihren ersten Glühwein schlürft, klingt zu einem herüber, und im Hintergrund erklingt dazu passende Weihnachtsmusik von den Alphörnern.

Das ganze findet inmitten einer Kulisse von vielen liebevoll geschmückten Fachwerkhäuschen statt. Jedes Jahr aufs Neue zieht dieses Gesamtbild viele Menschen zum Monschauer Weihnachtsmarkt, der am vergangenen Freitag für vier Wochenenden seine Buden geöffnet hat.

Bereits am ersten Öffnungstag sei ein solcher Ansturm wie noch nie am ersten Weihnachtsmarktfreitag zu verzeichnen gewesen, berichtete Marktleiter Georg Kaulen den anwesenden Gästen. „Von heute morgen an konnten wir direkt starke Besucherzahlen verzeichnen. Und es war ein für den Weihnachtsmarkt passendes Wetter: schön kalt, so dass den Leuten die warmen Getränke schmeckten, aber trocken“, erzählte er.

37 offizielle Stände

Kaulen, gleichzeitig Ortsvorsteher der Altstadt, eröffnete am Nachmittag den diesjährigen Weihnachtsmarkt offiziell. Gemeinsam mit Ivanka Henn, der Leiterin der Mon-Touristik sowie Babara Frohnhoff und Heike Becker, ebenfalls von der Mon-Touristik, steckte er seit dem vergangenen Weihnachtsmarkt in den Vorbereitungen für das diesjährige festliche Treiben in der Altstadt, „denn nach dem Weihnachtsmarkt ist vor dem Weihnachtsmarkt“, weiß Kaulen. Insgesamt 37 Weihnachtsmarktstände sind auf der offiziellen Weihnachtsmarktfläche zu finden, darunter sieben neue Buden. Hinzu kommen noch die Anbieter in der Markthalle.

Doch der Markt hat nicht nur Weihnachtsschmuck, Nikolausmützen, Lebkuchen und Glühwein zu bieten. Ein kleiner Abstecher zum Haus Troistorff, wo ein Adventskalender in Form von Fensterbildern hängt, dürfte interessant sein. Aber auch der Weg hinunter ins Rosenthal lohnt sich: Dort wurde die ehemalige Turnhalle, die nun den Titel „Estrade“ trägt, komplett umgebaut. Im unteren Teil des Gebäudes befindet sich ein Seminarraum, in dem an allen vier Adventswochenenden weihnachtsbezogene Ausstellungen Platz finden. Unter anderem wird Herman van Veen am letzten Adventswochenende und zusätzlich an dem Wochenende zwischen Weihnachten und Neujahr im „Estrade“ zu Gast sein.

Des weiteren findet wieder eine Märchenausstellung mit rund 100 lebensgroßen Figuren im Aukloster statt. In diesem Jahr können anlässlich des Jubiläums der Gebrüder Grimm speziell Figuren aus ihren Märchen bestaunt werden.

Lebende Krippe und ein Märchen

Auch die lebende Krippe bleibt fester Bestandteil des Monschauer Weihnachtsmarktes. Samstags und sonntags jeweils um 15 und 17 Uhr findet eine Vorstellung statt. Freitags wird immer am Haupteingang der Aukirche um 17 Uhr das Stück „Hänsel und Gretel“ vom Mütterverein aufgeführt. Zusätzlich bietet der Monschauer Weihnachtsmarkt an bestimmten Tagen noch besondere musikalische Untermalung.

Seit mehr als 30 Jahren zieht es an den vier Adventswochenenden Besucher aus ganz Europa in die Monschauer Altstadt um dort auf dem Weihnachtsmarkt zu verweilen. Seine Türen stehen in diesem Jahr freitags und samstags von 11 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr für die Besucher offen.

Parkmöglichkeiten sind freitags bis sonntags in Imgenbroich am Himo. Von dort fährt abwechselnd ein Bus zum Parkhaus Seidenfabrik und einer zum Parkplatz Burgau. Samstags und sonntags stehen zusätzlich Parkplätze auf der Haag und in Höfen zur Verfügung. Auch von hier fahren Shuttlebusse zum Monschauer Weihnachtsmarkt.

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