Weihnachtsmarkt in Rurberg: Nikolaus kommt per Boot dazu

Von: ag
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Ein schönes Exemplar aus Maria Stollenwerks Vorgarten: Um diesen prächtigen Tannenbaum von oben bis unten schmücken zu können, rückte die Freiwillige Feuerwehr mit ihrer Drehleiter an. Am Samstag um 14 Uhr geht dann das Treiben auf dem Rurberger Weihnachtsmarkt los. Foto: A. Gabbert

Rurberg. Mehr als 25 Buden mit allerlei köstlichen und verlockenden Angeboten und dazu ganz viel festliche Atmosphäre – so präsentiert sich der Weihnachtsmarkt in Rurberg, der am kommenden Samstag ab 14 Uhr und Sonntag um 11 Uhr am Rurseezentrum wieder zum Bummeln einlädt, in diesem Jahr bereits zum 20. Mal.

Die Vorbereitungen des Fördervereins „Weihnachtsmarkt“ laufen schon seit dem 24. Oktober. Seitdem hat das Team um Geschäftsführer Horst Lauscher eine Bude nach der anderen aufgebaut. „Wir treffen uns immer um 10 Uhr, aber nur bei gutem Wetter. Sonst hat das keinen Zweck“, sagt der 76-Jährige, der schon im Jahr 1997, als der Rurberger Weihnachtsmarkt aus einer Schnapsidee geboren wurde, dabei war.

Acht Leute am Anfang

Als der Junggesellenverein damals den Maibaum aufstellte, kamen erste Überlegungen auf. Acht Leute gründeten dann den Förderverein „Weihnachtsmarkt“ und Handwerker bauten die ersten 19 Buden. „Wir wollten alles einheitlich haben“, erinnert sich Lauscher. Es wurde überlegt, wo der Markt stattfinden könne. „An der Kirche ging es nicht, also fand er die ersten beiden Jahre auf dem Schulhof der alten Volksschule statt, wo heute der Kindergarten ist“, erklärt Lauscher. Die Lage war ungünstig und es standen keine Parkplätze zur Verfügung. Als dann die Fläche am Rurseezentrum frei wurde, verlegte man den Markt und stockte die Zahl der Buden auf.

Mehr als einen Kilometer Stromkabel hat das Vorbereitungsteam in den vergangenen Wochen verlegt. Ein passender Weihnachtsbaum wurde wenige 100 Meter entfernt im Vorgarten von Marita Stollenwerk gefunden, gefällt und wieder aufgestellt. Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr und deren Drehleiter wurde er am vergangenen Freitag geschmückt. Anschließend fanden auch noch vier Pavillons zum Unterstellen Platz. Außerdem gibt es in diesem Jahr auch eine Krippe und eine Bühne.

Großes Angebot

Das Angebot ist wieder bunt und umfangreich. Handgefertigte Artikel aus Holz, Stoff und Wolle, Bienenwachsartikel, Schmuck, weihnachtliche Kränze und Gestecke, Seidentücher, bedruckte Textilien und vieles mehr warten auf die Besucher. Für das leibliche Wohl sorgen die Stände mit Reibekuchen, Räucherfisch, Bratwurst, Wildgulasch, Eifeler Rand, Crêpes, Printen und Gebäck. Glühwein, Feuerzangenbowle und Jagertee dürfen auch nicht fehlen.

Die kleinen Besucher kommen natürlich auch nicht zu kurz. An allen Markttagen kommt der Nikolaus für sie mit dem Boot über den angrenzenden Eiserbachsee gefahren und bringt in seinem gut gefüllten Geschenkesack für jedes Kind eine Überraschung mit. Am ersten Samstag gibt es nach der Bescherung der Kinder anlässlich des 20. Weihnachtsmarktes ein Eröffnungsfeuerwerk.

An allen Weihnachtsmarktwochenenden wird der Tier- und Landschaftsmaler Udo Bongard im Nationalparktor eine große Auswahl seiner Werke präsentieren.

Parkplätze, auch für Busse, sind ausreichend in unmittelbarer Nähe vorhanden. Die Haltestelle „Rurberg Seeufer“ der Buslinie 68 liegt direkt am Marktgelände.

Weitere Termine sind: Samstag, 3. Dezember, 14 Uhr; Sonntag, 4. Dezember, 11 Uhr; Samstag, 10. Dezember, 14 Uhr; Sonntag, 11. Dezember, 11 Uhr.

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