Monschau - Weihnachtsmarkt: Fünftes Wochenende bringt nicht mehr

Weihnachtsmarkt: Fünftes Wochenende bringt nicht mehr

Von: Andreas Gabbert
Letzte Aktualisierung:
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Alles einsteigen: Über 30 000 Fahrgäste haben die Shuttle-Busse zwischen den Parkplätzen in Imgenbroich, Höfen und der Haag transportiert.
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Hat keinen Grund zu klagen: Holger David, Betriebsleiter beim RVE, koordiniert den Einsatz der Busse.

Monschau. Wenn am Sonntagabend auf dem Monschauer Weihnachtsmarkt die Lichter ausgehen, werden mehr als 100.000 Gäste die Altstadt besucht haben. Das ist ungefähr die gleiche Zahl wie in den Vorjahren, obwohl der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr erstmals an fünf Wochenenden geöffnet hatte.

Die genaue Zahl der Besucher sei aber nur schwer zu beziffern, sagt Marktleiter Georg Kaulen. Am 3. Adventswochenende, das erfahrungsgemäß die meisten Besucher anlockt, wurden die Gäste an den vier Haupteingangsstraßen gezählt. Dabei ließen sich doppelte Zählungen nicht vermeiden. Auf Grundlage der vorliegenden Zahlen schätzt Kaulen, dass knapp 5000 Personen gleichzeitig auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs waren. Insgesamt sollen es am 3. Adventswochende bis zu 30.000 gewesen sein.

Zur Sicherheit der Besucher waren an diesen Tagen auch zwölf Security-Leute eingesetzt. An allen Tagen war das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr mit acht Feuerwehrleuten als Brandwache besetzt. An den Sams- und Sonntagen waren außerdem sechs bis acht Sanitäter im Einsatz.

Das der Weihnachtsmarkt diesmal an fünf Wochenenden stattfand, hat nach Auskunft von Marktleiter Kaulen dazu geführt, „dass es etwas entzerrter war und weniger Gedränge herrschte“.

Kaulen ist zufrieden, „da bis jetzt kaum Einsätze für die Rettungskräfte anstanden“, von Fällen von Übelkeit und vermissten Personen, die nach kurzer Zeit aber wiederaufgefunden, einmal abgesehen. „Das ist für mich das Maß des Grads der Zufriedenheit“, sagt Kaulen.

65 Reisebusse im Gewerbegebiet

Keinen Grund zu klagen hat auch Holger David, Betriebsleiter beim RVE und für die Koordination der Shuttle-Busse verantwortlich. Aufgrund der Verlängerung um ein Wochenende sei der Aufwand zwar größer gewesen, die Zahl der Fahrgäste aber gleich geblieben. „Wir sind aber zufrieden“, sagt David.

Insgesamt seien über 30.000 Fahrgäste befördert worden, an den stärksten Wochenenden am 2. und 3. Advent seien es bis zu 3000 am Tag gewesen. Rund 65 Reisebusse parken dann im Imgenbroicher Gewerbegebiet und im Karweg. Wenn im Gewerbegebiet alle Stellplätze belegt sind, werde auf den Karweg ausgewichen. „Das versuchen wir mit Rücksicht auf die Firmen im Gewerbegebiet frühzeitig“, sagt David.

Von Imgenbroich aus sind freitags zwei Busse (plus Reserve) im Einsatz, samstags und sonntags sind es acht Busse. „Wenn viel Verkehr ist, werden auch noch zusätzliche Busse eingesetzt, ich kann die Leute ja hier nicht warten lassen“, sagt David. Die Shuttle-Busse fahren dann möglichst im 10-Minuten-Takt. „Das ist aber nicht immer möglich, etwa wenn zehn Reisebusse gleichzeitig ankommen.“ An den Sams- und Sonntagen kommen so mehr als 100 Shuttle-Fahrten zusammen.

Shuttle-Bus nach Höfen

Die Shuttle-Busse sind aber nicht nur zwischen Imgenbroich und Monschau unterwegs, ein Bus verkehrt auch zwischen Höfen und der Altstadt (außer freitags). Außerdem werden auch die Parkplätze am Schulzentrum auf der Haag geöffnet, wenn an der Laufenstraße keine mehr frei sind. „Das ist meist gegen 12 Uhr.“ Dann verkehrt dort auch ein Shuttle-Bus.

Froh ist David über die Zusammenarbeit mit dem Tanzclub Dash in Imgenbroich, wo seit vier Jahren die Verkaufsstelle für die Busticktes untergebracht ist. „Hier können sich die Leute aufwärmen, etwas trinken oder essen und die Toilette nutzen, sonst müssten sie draußen in der Kälte stehen“, sagt David.

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