Weihnachtskonzert: Und am Ende singt die ganze Kirche mit

Von: ale
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Sie trugen alte Volksweisen mit Können und Gefühl vor: der Männerchor des Eifelvereins mit der Instrumentalgruppe. Foto: A. Lauscher

Schmidt. Der Musikverein und die Chöre von Schmidt hatten am Sonntag zum Weihnachtskonzert eingeladen, in der gut gefüllten Pfarrkirche St. Hubertus gaben sie beeindruckende Beispiele für ihr Können.Mit einem Orgelspiel von Johann Sebastian Bach – „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ – wurden die Menschen begrüßt.

Markus Grubert, der Organist, hatte noch mehr Aufgaben an diesem Nachmittag übernommen: Er leitete den Kirchenchor sowie den Männerchor des Eifelvereins mit der Instrumentalgruppe. So wurde ein vielseitiges Programm geboten mit junger und alter Weihnachtsmusik. Wie immer hatten die Bläser des Musikvereins Frohsinn kein Problem, die Zuhörer auf ihre Seite zu ziehen: Mächtig erfüllte ihr Klang die Kirche. Unter dem Dirigat von Heinz Hilgers hatten sich die Musiker gut vorbereitet.

Zarter klang der Kirchenchor; „Lieb Nachtigall, wach auf“ und „Weihnacht, wie bist du so schön“ sind traditionelle Weihnachtslieder mit eingängigen Harmonien, wofür es herzlichen Applaus gab. Ludwig Fischer hatte einige Texte herausgesucht, die sich mit Weihnachtsbräuchen befassen, beispielsweise wurde gefragt, was den Weihnachtszauber ausmache. Und in einem Gedicht ging es um die Zukunft des Weihnachtsfestes, der Dichter befürchtet, dass man in einigen Jahrzehnten nicht einmal mehr weiß, was ein Baum ist.

Laudate Dominum, dieser Chor hat sich auf Gospels und Spirituals spezialisiert; vierstimmig sangen die Damen und Herren schöne Weisen und erfreuten die Zuhörer. Eine Überraschung gelang Fausta Berg, die mit ihrer starken Stimme überzeugte: In italienischer Sprache sang sie ein tolles Solo in „Zu Bethlehem überm Stall“. Christoph Goffart, der den dynamischen Chor leitet, ermunterte die Gemeinde, mitzusingen; ein froher gemeinsamer Gesang gelang, offensichtlich fühlte man sich „eingeladen zum Fest des Glaubens“.

Der Kinderchor, den Ursula Kamay leitet, besteht aus sechs Nachwuchssängerinnen und –sängern; er durfte ein Lied gemeinsam mit Laudate Dominum vortragen. Anschließend bot er noch einige Lieder dar, wobei Giulia Müller sich als Solistin hervortat. Vielleicht fühlen sich einige Schmidter Kinder motiviert, im Kinderchor mitzumachen, damit er demnächst verstärkt auftreten kann.

„Heal the World“ heißt ein Lied, das Michael Jackson weltberühmt gemacht hat; der Musikverein Frohsinn brachte es in einem Arrangement von Ron Sebregts, es wurde ein wohltuender Musikgenuss mit sattem feierlichem Klang.

Die Eifelvereins-Ortsgruppe Schmidt ist weithin bekannt, weil ihre Instrumentalgruppe und der Männerchor schon an vielen Orten mit ihren Auftritten Freude bereitet haben. Es gelang der großen Schar von frohen Musikanten auch diesmal wieder, alte Volksweisen mit Können und Gefühl vorzutragen – einfach schön.

Zum Schluss bedankte sich Ludwig Fischer bei allen, die mit ihren Darbietungen dieses Konzert ermöglicht hatten. Gerne sang man mit, als der Musikverein bekannte Weihnachtslieder anstimmte.

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