Monschau - Weihnachtskisten-Aktion: Kein Bedürftiger geht leer aus

Weihnachtskisten-Aktion: Kein Bedürftiger geht leer aus

Von: se
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Die Weihnachtskisten-Aktion der Monschauer Tafel geht in die nächste Runde. Am Montag können die Pakete abgegeben werden. Foto: Schepp

Monschau. Sie ist zu einer liebgewordenen Tradition geworden, die weder für die Kunden, noch für die Mitarbeiter der Monschauer Tafel aus ihrem Terminkalender wegzudenken ist: die Weihnachtskisten-Aktion, die auch von unserer Zeitung unterstützt wird.

Am kommenden Montag können die Pakete für Bedürftige zwischen 10 und 18 Uhr wieder im Bürgercasino Imgenbroich abgegeben werden.

Rund 650 Personen gehören derzeit zum Kundenstamm der Monschauer Tafel. Georg Kaulen, Vorsitzender, betont jedoch: „Wir sind kein Vollversorger.“ Die Ware, die die Kunden bei der Tafel erwerben können, soll als Zusatz zur Grundversorgung dienen.

Aus diesem Grund sei die Weihnachtskisten-Aktion nicht nur sehr beliebt, sondern gleichzeitig auch wichtig. „Die Zahl der Weihnachtspakete, die wir brauchen ist zwar groß, aber es gibt genügend Menschen, die gleich Kisten für drei, vier oder fünf Personen packen“, lobt Kaulen das große Engagement der Monschauer.

Haltbare Lebensmittel gewünscht

Der Sinn, der sich hinter der Aktion verbirgt: „Die Pakete sollen nicht dazu dienen, den Kunden Weihnachtsgeschenke zu machen, sondern ihnen ein Weihnachtsessen zur Verfügung zu stellen“, sagt Kaulen. Dabei gilt es jedoch die eine oder andere Regel zu beachten. So sollen beispielsweise nur haltbare Lebensmittel den Weg in den Karton finden. Schließlich vergehe bis zum Weihnachtsfest noch einige Zeit, so Kaulen.

Außerdem sollten die Spender darauf achten kein Schweinefleisch einzupacken. Schließlich gebe es auch genügend Muslime unter den Kunden, die dieses nicht zu sich nehmen dürften. Auch hochprozentiger Alkohol ist tabu. „Eine Flasche Wein oder Sekt ist schon erlaubt, aber wir sehen nicht gerne Schnaps in den Paketen“, macht Kaulen deutlich.

Besonders beliebt seien Konserven, Nudel und auch Reis. Wer den Kunden an den Festtagen besonders schöne Momente bescheren möchte, der packt Kaffee, Schokolade oder Süßigkeiten in sein Paket. Wichtig sei jedoch, dass dieses nicht verschlossen ist. Ansonsten könnten die Kunden nicht sehen, was sich darin verbirgt, meint Kaulen.

Bisher habe sich die Aktion hervorragend bewährt. „Wir sind immer mit den Päckchen, die uns gebracht wurden, hingekommen und es ist noch nie jemand leer ausgegangen“, sagt Kaulen. Und falls einmal Lebensmittel übrig bleiben? „Dann gehen sie in unsere Ausgabe“, sagt der Vorsitzende.

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