Weihnachtsbescherung für geflüchtete Kinder und Jugendliche

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Mit einer großen Spendenaktion haben die Schüler des St.-Michael-Gymnasiums ihren neuen Mitschülern ihre Weihnachtswünsche erfüllt. Foto: Heiner Schepp

Eifel. Es waren bewegende Momente am vorletzten Schultag vor den Weihnachtsferien in der Sporthalle Haag. Denn es war eine Bescherung der besonderen Art für die 37 Kinder und Jugendlichen der Internationalen Förderklassen (IFK) am Monschauer St.-Michael-Gymnasium

Eine Bescherung für 37 junge Menschen, die in den vergangenen Monaten und Jahren viel Leid erfahren, teils ihre Familien verloren und sich dennoch schnell in einem neuen Land zurechtgefunden haben.

Beim Überwinden der sprachlichen Barrieren haben ihnen die Lehrer und die Sprachpaten der Schule enorm geholfen und dafür bedankten sich die Mädchen und Jungen der beiden Förderklassen nun bei einer eigens auf die Beine gestellten Weihnachtsfeier für die IFK-Schüler und andere Flüchtlingsfamilien mit lieben Worten und kleinen Geschenken.

Die Oberstufenschülerinnen und Sprachpatinnen Sara Mertens und Vivien Ewald aber hielten auch eine Überraschung für die geflüchteten Mitschüler aus Syrien, Afghanistan, Ghana oder Albanien bereit: Im Rahmen eines Glücks-Projekts im Philosophieunterricht hatten sie die IFK-Schüler vor zwei Monaten eher beiläufig gefragt, was diese sich denn zu Weihnachten wünschen.

Über eine Spendenaktion kam dann so viel Geld zusammen, dass man nun zumindest einige der materiellen Wünsche erfüllen konnte. Viele spendenfreudige Privatleute und die Firmen Dürr, Medimax, Elektro Mertens, Victor, Bauer & Kirch, Blumen Keischgens und Adacta trugen über 1100 Euro zusammen und ermöglichten so die zu Herzen gehende Bescherung.

Und so wird Salim aus Ghana in den Ferien drei Harry-Potter-Bücher schmökern und sein Deutsch weiter verbessern, trug Amir aus Afghanistan stolz ein BVB-Trikot, hielt Marsja aus Albanien staunend Inliner in der Hand und freute sich Daneshyar aus Syrien sichtlich über einen Fußball. Und so wird Weihnachten 2016 für diese jungen Menschen doch noch etwas ganz Besonderes.Foto: Heiner Schepp

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